Aktuelle Pressemeldungen

Riesiger Faschingszug zum Schnapszahl-Jubiläum

Pockinger Prinzengarde
Einer der Hingucker des großen Faschingsumzugs: die Pockinger Prinzengarde mit ihren feschen Damen und fetzigen Märschen.

Pockinger Umzug lockt tausende Zuschauer in die Stadt – Bei gutem Wetter sind rund 70 Attraktionen zu bestaunen

Närrisches Treiben unter besten Bedingungen: Beim 55. Faschingszug in Pocking waren gestern rund 70 Vereine, Gruppen, Garden, Kapellen und Stammtische zu bewundern. Bei Sonnenschein und wenigen Schleierwolken schlängelte sich der Gaudiwurm zum Schnapszahl-Jubiläum durch die Innenstadt.

Herzlich willkommen hieß Moderator Markus Lorenz die Maschkera aus nah und fern "zum größten Faschingszug im unteren Rottal". Keiner müsse frieren, "wenn wir uns zusammenhängen und kräftig schunkeln", forderte Lorenz auf – und die Faschingsnarrischen folgten seinem Aufruf, als sich der Zug pünktlich um 14 Uhr am Bahnhof in Bewegung setzte. Ganz vorne mit dabei: Pockings 2. Bürgermeisterin Rosemarie Freudenstein und 3. Bürgermeister Manfred Baumgarnter mit ihrem Schnapswagerl. Sie lösten damit eine passend zum Schnapszahl-Jubiläum von der Faschingsgesellschaft gestellte Aufgabe ein – und verteilten das eine oder andere alkoholische Getränk im Publikum.
Die Motivwägen, Garden und Kapellen wurden in den Straßen und am Kirchplatz mit großem Hallo und lautstarken Faschingshits begrüßt. Zurecht – waren doch zahlreiche originelle Idee dabei. Bei den Mottos führten "500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot" und die beliebten Minions mit je drei Gefährten und entsprechenden Darstellern die Rangliste an. Den höchsten und damit eindrucksvollsten Wagen hatte wieder einmal die "Muinahütt‘n Malching" zu bieten – und auch den politischsten. Mit ihrem Mega-Wagen machten sie jedem deutlich, was sie vom Freihandelsabkommen TTIP halten – nämlich gar nix. Vielfältig und bunt waren auch die anderen Themen: Etwa war die "Mobile Entbindungsstation Rotthalmünster" (Auggadoia Stammtisch) unterwegs in Anspielung auf die Schließung der Geburtsstation am Kreiskrankenhaus. Eine Autobahn-Ausfahrt zum eigenen Stammtisch forderte der Stammtisch Eggersham mit seinem A94-Wagen. Mit einem riesigen Bobby Car fuhr der Seinl Stammtisch Afham durch die Straßen. Und eine "Bavarian Army", unter dem abgwandelten Bundeswehr-Motto "Wir. dienen. Bayern" war auch unterwegs. Viel Applaus gab‘s für die aufwendige Drehvorrichtung der Außerirdischen des Fürstenzeller Faschingsvereins. Als "The Pocking Dead" in Analogie zur US-Serie "The Walking Dead" waren gruslige Untote unterwegs, die Pockinger Pfadfinder zeigten sich da schon farbenfroher als die Figuren des Computerspiels "Pacman".

Leckere Süßigkeiten in Massen, darunter auch ganze Chips- und Popcorn-Tütten, bescherten den Zuschauern einen wahren Gutti-Regen, den sie mit vielen "Helau"-Rufen quittierten.

Fetzig weitergefeiert wurde nach dem kreativen wie lautstarken Faschingsumzug mit krachenden Party-Hits wie "Atemlos" von Helene Fischer oder "Hulapalu" von Andreas Gabalier am Kirchplatz, wo DJ StuN und DJ Rudi in den Zelten auflegten. Auf der Bühne ging es weiter mit den Garde-Showtänzen, die auf große Begeisterung stießen. Besonders viel Applaus ernteten die beiden Prinzenpaare für ihre Tänze. Zum Abschluss wollte auch die Faschingsgesellschaft ihre Wette zum 55-jährigen Jubiläum, die sie mit den Rathauschefs laufen hatte, einlösen: Sie sollte auf der Bühne 55 55-Jährige präsentieren. Das glückte nicht ganz: Nur 11 Personen, die zwischen dem 11.11.1960 und dem 31.12.1961 geboren wurden, fanden sich unter den Zuschauern. Nichtsdestotrotz wurde der versprochene Tablet-PC unter den 55-Jährigen verlost: Losfee und Kinderprinzessin Julia bescherte Conny Reitberger zum Ausklang des Faschingstags eine schöne Überraschung.

Quelle: PNP vom 08.02.2016 von Angela Esterer; Fotos: Schlegl

Pockinger Galaball

Faschingsgesellschaft Pocking bietet zum 55-Jahr-Jubiläum festlichen Abend, doch Stadthalle war nur halb gefüllt

55 Jahre Pockinger Fasching. Die Zahl spricht für sich – und sagt auch aus, dass die Faschingsgesellschaft Pocking ein Garant für Stimmung und gesellschaftliches Leben in Pocking ist. Dennoch: wie schon im letzten Jahr blieben beim Galaball viele Plätze in der Stadthalle leer.

Ohne die Arbeit und das Engagement des Vereins gäbe es höchstwahrscheinlich weder einen Ball noch einen Fasching mit seinen Veranstaltungen, die im Faschingszug alljährlich ihren Höhepunkt haben und der Tausende in die Stadt zieht. In diesem Jahr haben die Verantwortlichen mit einem sehr kurzen Fasching zu kämpfen und nur fünf Wochenenden Zeit, um sowohl die zahlreichen Auftritte in der Umgebung als auch eigne Veranstaltungen zu bewältigen. Die Folge ist eine Zusammenballung vieler Bälle und anderer Veranstaltungen in der Region, wodurch unweigerlich eine im Grunde nicht gewollte Konkurrenzsituation entsteht.

Dies bekamen die Pockinger am Samstagabend zu spüren, denn der Einladung zum Jubiläums-Galaball folgten nicht allzu viele Pockinger. Die festlich geschmückte Stadthalle blieb halb leer. Hinzu kam noch das ausgesprochen ungemütliche Wetter. Ängstliche wagten sich angesichts der ganztägigen Radiomeldungen über Blitzeis und Unfälle nicht auf die Straßen – was sich letztlich als unbegründet herausstellte. Die Straßen waren problemlos zu befahren.

Faschingspräsident Kurt Huber sprach sodann mit Recht von einem "Dämpfer", als er die Situation analysierte. Nur wenige Vertreter der Stadt Pocking waren anwesend, denn, wie zu vernehmen war, fand zeitgleich eine eigene Veranstaltung in Hartkirchen/Inzing statt.

Die Band "Injoy Life" spielte ausgesprochen fleißig sowie sehr gut tanzbar und das festlich gekleidete Publikum ließ kaum eine Tanzrunde aus. Prinzen- und Teeny-Garde zeigten ihre zum Teil für diesen Abend extra einstudierten Märsche und Showtänze, wobei der Auftritt der neuen Elfer-Dance Formation einer der Höhepunkte war. Im Foyer der Stadthalle rollte zu Gunsten des Kindergartens St. Franziskus die Roulettekugel und ein Smalltalk an der Bar war natürlich auch Teil eines echten Galaabends.

Die Tanzshow einer großen Formation von "Some Simple Steps", der Tanzschule aus Passau, war viel umjubelt, die Gruppen und die Solopaare fegten in zum Teil akrobatischen Figuren über die große Tanzfläche.

Das nächtliche Kuchenbuffet war für die Gäste kostenlos und so konnte man sich an vielen selbst gebackenen Kuchen und Torten erfreuen und viel davon naschen. Eine sehr schöne Geste der Faschingsvereins an seine Gala-Gäste.

Am Schluss des letzten Showblocks gegen Mitternacht zeigte das Prinzenpaar seinen Showtanz und ein goldener Konfettiregen war zusammen mit den Aktiven des Vereins ein stimmungsvolles Schlussbild an diesem Abend. Die Gäste konnten danach natürlich weiter feiern und das Tanzbein schwingen.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Pockinger Faschingsmacher nicht entmutigen lassen und die nächste, erheblich längere Faschingssaison wieder mehr Gäste zu den Festabenden in die Stadthalle lockt. Die Macher des Faschings hätten es wahrlich verdient.

Quelle: PNP vom 25. Januar 2016 Bild und Text von Rainer Eckelt

 

Freier Eintritt für 55-Jährige beim Galaball

Die feschen Damen der Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Pocking zeigen am kommenden Samstag beim Galaball ihren mitreißenden Showtanz – einer der Höhepunkte der Veranstaltung
Die feschen Damen der Prinzengarde der Faschingsgesellschaft Pocking zeigen am kommenden Samstag beim Galaball ihren mitreißenden Showtanz – einer der Höhepunkte der Veranstaltung

Jubiläumsveranstaltung der Faschingsgesellschaft Pocking am Samstag – Spezielle Aktion zum 55-jährigen Bestehen

Seit nunmehr 55 Jahren gibt es die Faschingsgesellschaft Pocking, die seither so manches Glanzlicht an Veranstaltungen während der närrischen Zeit in der Stadt gesetzt hat. Seit einigen Jahren gehört zu diesen herausragenden Veranstaltungen auch der Galaball der Faschingsgesellschaft.

Und zum diesjährigen 55. Jubiläum am kommenden Samstag, 23. Januar, ab 20 Uhr in der Stadthalle hat sich die Vorstandschaft um Präsident Kurt Huber etwas Besonderes einfallen lassen: Alle, die 1961 geboren sind, und somit genauso alt sind wie die Faschingsgesellschaft selbst, haben beim Galaball freien Eintritt. Alle anderen zahlen für die Veranstaltung mit der beliebten Tanz- und Showband "In Joy Live" Eintritt. Im Eintrittspreis inbegriffen ist auch wieder das in den letzten Jahren so beliebte Tortenbuffet um Mitternacht.

Fliegernummerder Elfer-Dancers
Und auch das sonstige Programm kann sich sehen lassen: Bereichert wird der Galaball durch Auftritte der bis über die Landkreisgrenzen hinaus bekannten Top-Garden des Vereins. Die Teeny- und die Prinzengarde zeigen ihren Gardemarsch und ihren Showtanz. Und auch die Elfer-Dancers (in diesem Jahr erstmals mit zwei jungen Damen) werden mit ihrer Fliegernummer die Besucher erneut begeistern.

Nicht fehlen darf beim Gala-Jubiläumsball natürlich auch das Pockinger Prinzenpaar, ihre Lieblichkeit Prinzessin MelissaI. und seine Tollität Prinz Sergej I. Schon bei der feierlichen Inthronisation vor rund zwei Wochen haben die beiden die Herzen des Publikums im Sturm erobert, sowohl mit ihrer frisch-fröhlichen, zum Teil gesungenen Antrittsrede, als auch mit ihrem Prinzenwalzer. Letzterer wird beim Gala-Jubiläumsball ebenso zu sehen sein wie der fulminante Showtanz aus dem Film "Dirty Dancing".

Im Foyer stehtein RoulettetischEin weiterer Höhepunkt im Programmteil wird auch in diesem Jahr wieder der Auftritt der Tanzschule "Some Simple Steps" aus Passau sein, die nun zum dritten Mal in Pocking mit ihrer Tanzformation für Furore sorgen wird.

Ihr Glück versuchen können die Gäste auch wieder am Roulettetisch der Spielbank Bad Füssing, der im Foyer aufgebaut wird. Zudem können sich die Besucher vor der extra aufgebauten Fotowand fotografieren lassen.

Faschingsparty auf dem Brummerhof

Hunderte Besucher werden bei der Faschingsparty wieder den auftretenden Garden zujubeln.
Hunderte Besucher werden bei der Faschingsparty wieder den auftretenden Garden zujubeln.

Gefeiert wird am Freitag in Tettenham – Zahlreiche Garden haben sich angesagt

Sie ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt im Tettenweiser Fasching und ein Besuchermagnet obendrein. Am kommenden Freitag, 22. Januar, steigt wieder die legendäre Faschingsparty der Faschingsfreunde Tettenweis auf dem Brummerhof in Tettenham. Und auch heuer wieder ist einiges geboten. Präsident Erwin Stadler und Vizepräsidentin Margit Brummer sind stolz wieder zahlreiche Faschingsgesellschaften aus Niederbayern und Oberösterreich begrüßen zu können. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Mittlerweile hat sich diese Party zu einem Rottaler Gardetreffen gemausert. Ihr Kommen haben zugesagt die Garde Rainding, die Garde und die Männergarde Hartkirchen, die Pockinger Garde, die Garde und Männergarde Wildenau, die Garde der Narrhalla Rotthalmünster und die Garde der Ruhstorfer Gaudianer.

Quelle: PNP vom 20. Januar 2016

Festliche Inthronisation

Garden aus Ruhstorf sorgen für Stimmung – Bürgermeister übergibt Rathausschlüssel

Auch im Kurort haben wieder die Narren wieder das Sagen: Vergangene Woche hat die Inthronisation von Prinzessin Marina I. Schneider und Prinz Emre I. Ciraci stattgefunden. Mit ihnen eroberte das Kinderprinzenpaar Julia I. und Thomas I. den Thron. Unter dem diesjährigen Motto "Live is Life in Bad Füssing" hatte die Lindenstraße Werbegemeinschaft in Maiers Burgwirtschaft geladen.

Lebensfroh ging es denn auch los: Den Start machten die Gaudianer aus Ruhstorf – mit der Teenygarde, der Prinzengarde, dem Prinzenpaar und dem Elferrat, gefolgt von den letztjährigen Prinzen- und Kinderprinzenpaaren aus Bad Füssing sowie dem Bad Füssinger Faschingskomitee zogen sie ein. Werbegemeinschafts-Vorsitzender Kurt E. Dotzler begrüßte alle Ehrengäste und Besucher auf das Herzlichste, darunter Gaudianer-Präsident Michael Hisch, Narhalla-Präsident Matthias Pfefferkorn und Narhalla-Ehrenpräsident Herbert Reinhart. Als Abgesandte der Faschingsgesellschaft Pocking war Prinzessin Melissa gekommen, vom Bad Füssinger Faschingskomitee nahmen Hannelore Hagenau, Ilona Kühn, Karin Kerling, Erika und Ewald Gausraub, Ingrid Schenk und Hans Schuster, Ex-Prinzen-Paar Celin I. und Konrad I. sowie Alois Resch an der Inthronisation teil. Auch Hof-Fotograf Gerd Schick und Gattin Erika fanden sich ein. Von der Lindenstraßen-Werbegemeinschaft konnte Kurt E. Dotzler Michaela Lang, Irene und Gerd Hilger, Rudolf Wagner und Johann Hager begrüßen sowie die Eltern der Prinzenpaare und Hofmaler Rudolf Sommer. Ein Gruß ging auch an die Wirtsfamilie mit Markus, Kerstin und Uschi Maier.

Die Inthronisation selbst übernahm Bad Füssings Bürgermeister Alois Brundobler: Er übergab den Prinzenpaaren den Rathausschlüssel und verlieh ihnen den Bad Füssinger Faschingsorden 2016.

Die ohnehin schon hervorragende Stimmung der Gäste wurde durch die Gardemärsche und Showtänze der Gaudianer nochmals aufgeheizt – mit ihren Einlagen verzückten sie das Publikum.

"Unsere Inthronisation war ein außergewöhnlicher Erfolg", freute sich Vorstand Kurt E. Dotzler im Nachgang der närrischen Veranstaltung. Anerkennende Worte und Dank gab es auch seitens des neu gewählten Gaudianer-Präsidenten Michael Hisch für die Einladung zu diesem tollen Event.

Quelle: PNP vom 11. Januar 2016

Das schräge 55-Jahr-Jubiläum gebührend gefeiert

Inthronisation bei der Faschingsgesellschaft Pocking – Besondere Ehrung für frühere Prinzessinnen Christl Böddecker und Annette Fürst

"Hat jemand Probleme mit Körperkontakt?" Diese Frage stellte nicht etwa der Präsident der Faschingsgesellschaft Pocking, Kurt Huber, sondern der bekannte Kabarettist Martin Frank den etwa 500 Gästen bei der 1. Inthronisation am Freitagabend in der Stadthalle. Martin Frank hatte 2015 sein Debüt bei den Pockinger Faschingsnarren und der Erfolg des Vorjahres trieb das Präsidium dazu an, den inzwischen bekannten Jung-Kabarettisten und Commedian aus Hutthurm mit der eindrucksvollen Tenorstimme für dieses 55. Jubiläumsjahr wieder zu verpflichten. Und man tat gut daran, denn Frank war auch heuer wieder ein Höhepunkt in dem gut fünfstündigen Programm.

Franks witzigen Verdrehungen und Darstellungen wie "...Entschuldigung, Sie haben da aber einen schönen Taliban, äh Verzeihung, Turban auf...", sorgten für gute Laune am laufendem Band. Und dass man ein hauteng geschnittenes Herren-Beinkleid auch als "Schniedlwutzaußiboatzn-Hose" bezeichnen kann, haben die Pockinger bei seinem Auftritt auch lernen können. Am Schluss musste die stellvertretende Landrätin Gerlinde Kaupa mit auf die Bühne, um mit dem gelernten Sänger eine Arie zu singen. Während er selbst live sang, konnte sich Gerlinde Kaupa auf Playback-Unterstützung verlassen.

Die Band "Top Secret" begleitete vor Programmbeginn die ankommenden Gäste musikalisch zu ihren Plätzen und der Abend wurde mit dem lustig anzuschauenden Film "Tetris – der Film" eröffnet. Präsident Kurt Huber begrüßte eine lange Reihe von Ehrengästen, darunter Pockings 3. Bürgermeister Manfred Baumgartner, der später auch den symbolischen Rathausschlüssel an das Prinzenpaar übergab, Gerlinde Kaupa, Christian Hanusch, Cornelia Wasner-Sommer, sieben Pockinger Stadträte, Abordnungen von sechs Faschingsgesellschaften aus der Umgebung, Abordnungen einiger Freiwilliger Feuerwehren und den Vorstand der Laienbühne Pocking, Raimund Klein.

Der Reigen der Märsche und Tänze wurde durch eine 22 Kinder starke Kindergarde eröffnet – darunter einige der ganz Kleinen im Vorschulalter, für die der Auftritt sicher eher ein Spielerlebnis als eine tänzerische Vorführung war. Ernst wurde es bei den älteren Kindern, die einen zünftigen Gardemarsch präsentierten, einstudiert von Sandra Krüger und Julia Meier.

Faschingsfunktionärin Diana Schwaiger aus Kelheim war im Auftrag des Landesverbandes Ostbayern angereist, um verdiente und langjährige Mitglieder aus den Garden und dem Vereinsleben auszuzeichnen. Unter ihnen auch Eva Maria Gramüller, die nicht nur als Gardemajorin in der Prinzengarde Verantwortung übernimmt und viel Arbeit einbringt, sondern sich auch im erweiterten Vorstand unter anderem als Pressemeisterin engagiert.

Die große Zahl der Geehrten zeigt, mit welch großem Engagement die Pockinger Faschingsgesellschaft bis in die Gegenwart die Tradition des Faschings lebendig hält. Eine Stadt wie Pocking wäre in ihrem gesellschaftlichen Leben um Einiges ärmer, gäbe es nicht das unermüdliche und sicher oftmals auch nicht einfache Engagement des Vereins.

Die Inthronisation der beiden Prinzenpaare wurde mit Spannung erwartet. Kinderprinzenpaar und Prinzenpaar glänzten bei ihrem ersten Saisonauftritt vor so vielen Menschen sogleich mit fehlerfrei vorgetragenen Versen und musikalisch untermalten Ansprachen. 3. Bürgermeister Baumgartner bekam auch seine Aufgabe für die Saison 2016 übermittelt: Er darf als "Schnapsdrossel" an der Spitze des Faschingszuges mit marschieren.

Bestandteil der Inthronisation war eine Sonderehrung früherer Faschingsprinzessinnen. Vor 50 Jahren führte Christl Böddecker (Riermeier) durch die Saison 1965/66 und vor 40 Jahren war es Annette Fürst (Mitterndorfer) in der Saison 1975/76. Beide Damen waren Ehrengäste an diesem Abend und nahmen die Ehrung gerührt entgegen.

Präsident Kurt Huber inthronisierte dann das Kinderprinzenpaar, Prinz Leo I. (Pöppl) sechs Jahre jung und Prinzessin Julia I. (Stadler), ebenfalls sechs Jahre. Beide gehen in die 1. Klasse der Grundschule Hartkirchen.

 

Es folgte die feierliche Inthronisation des "großen" Prinzenpaares, Prinz Sergej I. (Hahn) und Prinzessin Melissa I. (Hahn). Beide sind, trotz des gleichen Familiennamens, nicht verwandt. Melissa ist die Ehefrau von Sergejs Bruder Igor.

Manfred Baumgartner nutzte die Übergabe des symbolischen Rathausschlüssels gleich, das Geheimnis der Aufgabe für das Prinzenpaar zu lüften: Sie müssen, passend zum 55-Jahr-Vereinsjubiläum, 55 Personen im Alter von 55 Jahren dem Rathaus präsentieren.

Der folgende Beamtensketch sollte, natürlich leicht überspitzt, dem Publikum aufzeigen, was durchzumachen ist, wenn man die Pockinger Stadthalle mieten möchte. Der neue Vizepräsident Andreas Hasch, selbst Beamter, schlüpfte überzeugend in die Rolle des Opfers der Bürokratie.

Kurt Huber zeigte sich danach als Hofnarr seinem Volke und packte aus, was ihn ärgert und ihm auffiel. Ruhe herrschte in der Stadthalle – wohl auch deshalb, weil der bei Büttenreden doch fast unersetzliche Tusch stets ausblieb. War die Band derart beeindruckt, dass sie vergaß, den Redner bei seiner ansonsten sehr gut durchdachten reimend-mahnenden Ansprache zu unterstützen?

Die Promi-Nummer durfte auch heuer nicht fehlen. Dabei mussten drei Promis − Bernhard Simmelbauer, Christian Hanusch und Manfred Baumgartner – jeweils drei durch sie Auserwählte auf die Bühne holen, um sich danach in drei Gruppen zu teilen. Diese erhielten die Aufgabe, aus dem Stegreif einen Gruppentanz zu inszenieren. Eine bunte Kostümierung hielt das lachende Publikum in Atem. Ex-Prinzessin Julia Weiss aus der Vorsaison 2014/15 moderierte gekonnt durch diese Nummer. Eine Paraderolle für Sandra Krüger war der Sketch "Altbayerisch für Anfänger". Perfekt vorgetragen und als Anschauung galt das Fensterln, gespielt von Julia Lorenz, Christoph Huber und Andreas Hasch. Bayerische Ausdrücke wurden in hochamüsant verbogenes Hochdeutsch von Sandra Krüger bierernst und fernsehreif übersetzt. Die Showtänze der Garden, am Ende der Tanz Prinzengarde, sorgten für optische und akustische Höhepunkte. Zum Schluss gab das Prinzenpaar sein tänzerisches Können mit einem rasanten Wiener Walzer zum Besten, ausgestattet mit zahlreichen Figuren. Der runde Abschluss eines Faschings- Show-Marathons mit goldenem Konfettiregen.

Quelle: PNP vom 11. Januar 2016 von Rainer Eckelt

Zwei Jubiläen und jede Menge Helden

Faschingsauftakt in Bad Füssing, Malching, Pocking, Rotthalmünster und Ruhstorf

 

Bad Füssing/Malching/Pocking/Rotthalmünster/Ruhstorf. Auftakt für die närrische Zeit: In den Faschingshochburgen der Region wurde am gestrigen 11.11. um 11.11 Uhr die Faschingssaison 2015/16 eingeläutet.

 

Superheldenin RotthalmünsterUnter dem Motto "Noch mehr Superhelden am Kesselbach" feierte die Narrhalla Rotthalmünster den Faschingsbeginn am Marktplatz. Traditionell entmachteten die Narren damit Bürgermeister Franz Schönmoser und übernahmen das Regiment zur fünften Jahreszeit. Schlümpfe, Superman, Superwoman, Batman und Catwoman; die Kostüme der Faschingsgesellschaft waren abwechslungsreich. "Helden können vielseitig sein", erklärte Narrhalla-Präsident Matthias Pfefferkorn in seiner Ansprache. Wie vielseitig, das bewies die Garde damit eindeutig: "Für den einen mag Papa Schlumpf ein Held sein, für den anderen ist es seine Frau. Dann muss er sich eben als diese im Fasching auch verkleiden", erklärte Pfefferkorn das Motto. Er selbst präsentierte sich im Amerikanischen Army-Anzug mit fescher Sonnenbrille.

 

Mit Spannung verkündete der Präsident das Prinzenpaar in diesem Jahr: die stolzen Hoheiten sind Andreas I. Hausner und Kathrin II. Eckel. Ihre Helden sind ihren Kostümen nach Popeye und Olivia. Andreas Hausner, auch als Monty bekannt, ist ein alter Hase im Faschingstreiben: Seit 25 Jahren ist er im Verein und feiert in jedem Jahr die fünfte Jahreszeit. Seit letztem Jahr konnte er seine Freundin Kathrin Eckel auch vom bunten Treiben überzeugen. So darf sie heuer nun gleich als Prinzessin ihre Erfahrungen im Fasching sammeln.

 

Das Kinderpaar Melanie I. Janke und Felix I. Maier präsentierte sich als Catwoman und als Batman. Ihre "Liebe zum Fasching" brachte sie dazu, gemeinsam als Kinderprinzenpaar in diesem Jahr den Fasching zu begehen.

 

Auch der Bürgermeister freute sich über die fünfte Jahreszeit: "Wir haben derzeit viele Probleme, umso schöner ist es, dass der Fasching nach wie vor dazu gehört und auch in diesem Jahr wieder gefeiert wird."

 

Pockinger starten indie 55. SaisonEine Schnapszahl ist für Faschings-Fans etwas Besonderes. Und deshalb hat die Faschingsgesellschaft Pocking gestern im Atrium des Rathauses unter dem Motto "55 Jahre Pockinger Fasching" eine Jubiläums-Saison eingeläutet. Präsident Kurt Huber stellte die Kinder-, Teeny- und Prinzengarde vor, wobei er voller Stolz auf die noch nie da gewesene Zahl von 22 Mädchen in der Kindergarde verwies. Nur zu gerne habe man kräftig in neue Kostüme investiert. In der Teenygarde tanzen heuer zehn und in der Prinzengarde zwölf junge Damen."Hübsche Prinzenpaare" kündigte Kurt Huber um exakt 11.11 Uhr an. Er hatte nicht zu viel versprochen. Erst präsentierte sich das Kinderprinzenpaar Julia I. Stadler und Leo I. Pöppl im schneidigen Trachten-Outfit. Gleich danach betraten nicht minder "fesch beinand", wie Bürgermeister Franz Krah anmerkte, Melissa I. Hahn und Sergej I. Hahn die Bühne. Die beiden sind verschwägert. Aber weil Melissas Ehemann Igor es dabei belassen wollte, ihr Traumprinz und nicht auch noch Faschingsprinz zu sein, schnappte sich Melissa ihren Schwager Sergej. Das hat einen einfachen Grund: Sergej ist erfahrener Standardtänzer. Die beiden haben großen Ehrgeiz, bei der Inthronisation am 8. Januar als Tanzpaar zu glänzen und trainieren schon seit Mitte September.

 

"Feia & Eis": Gaudianer schaffen KontrasteÜberdimensionierte Vulkan-Antlitze treffen überdimensionalen Pinguin im ewigen Eis, dazwischen noch ein riesiges Paar züngelnder Allegorie-Drachen sowie die schon legendäre Film-Animationsfigur "Sid" aus dem Comic-Thriller "Ice Age": Größer könnte der gestalterische Bühnen-Kontrast kaum sein als beim "fantastischen" Faschingsmotto "Feia & Eis" für die nächsten "tollen Tage".

 

Schon bei der gestrigen Kulissen-Präsentation war die tatendurstige Gaudianer-Schar spontan "Feuer und Flamme" für ein Showprogramm der Extra-Klasse und brach (stimmungsmäßig) gleichzeitig das Eis für die bevorstehende Jubiläums-Saison "50 Jahre Fasching in Ruhstorf" auf den Bühnen-Brettern der Niederbayernhalle, die den Gaudianern während der "fünften Jahreszeit" schon seit viereinhalb Jahrzehnten die große (Auftritts-)Welt bedeuten.

 

Lediglich "gefühlte 111" Sekunden nach 11.11 Uhr hieß der "frisch gebackene" Präsident Michael Hisch junior eine große Schar erwartungsfroher Maschkera mit Ex-Präsident Jürgen Marks zum traditionellen Faschingsauftakt im urigen Würmseher-Stadel direkt an den bunt gefärbten (Laub-)Gestaden der Rott herzlich willkommen.

 

"Feia & Eis lassen Maschkera-Phantasien freien Lauf", bekundete Bürgermeister Andreas Jakob ebenso wie dessen Amtsvorgänger Erich Hallhuber seine "Bewunderung für ein weiteres Bühnenbild der Spitzenklasse". Selbst größtenteils auf der Vulkan- und Kanareninsel La Palma lebend, hielt Diplom-Designer Michael Worm kurz Rückschau auf den weltweit erfolgreichen Bogner-Actionfilm "Feuer und Eis", für den er bereits vor rund 25 Jahren Gestaltungselemente kreiert habe.

 

Malchinger Gardeholt RathausschlüsselDie Malchinger Garde hat es wieder getan: Beim ersten Auftritt zum Faschingsauftakt 2015/2106 haben die Gardemädchen mit ihrer Trainerin Sandra Eichinger und den Betreuerinnen Bürgermeister Georg Hofer den Schlüssel für das Rathaus entrissen, um selbst die Amtsgeschäfte bis zum 9. Februar 2016 zu übernehmen. "Bei so vielen jungen Damen konnte ich den Schlüssel nicht lange verteidigen". lachte Georg Hofer, der den Mädchen für die Saison alles Gute wünschte. Die 12 Gardemädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren trainieren bereits seit Sommer einmal wöchentlich, um für den Fasching bestens gerüstet zu sein. Den Faschingsauftakt ließen die Mädchen mit ihren Betreuerinnen bei einem lustigen Abend mit Schnitzelessen in Halmstein ausklingen.

 

"Life is Life"in Bad Füssing"Bad Füssing Narrhall" erklang gestern wieder im Kurort: Die Lindenstraßen-Werbegemeinschaft hatte zum Faschingsauftakt gerufen und zahlreiche Einheimische und Kurgäste waren um 11.11 Uhr in bester Feierlaune. Perfekt passt dazu das Motto der Saison, "das in Bad Füssing immer einen starken musikalischen Touch hat", wie WG-Vorsitzender Kurt E. Dotzler wissen ließ. "Life is Life in Bad Füssing" heißt es heuer. Gestern ging’s bei Musik, Weißwürsten und viel Sekt schon mal rund.

 

Dass "das Tanzen heuer kein Problem werden dürfte", ist sich Dotzler bei seinen Tollitäten der Saison 2015/16 sicher: Marina I. Schneider und Florian I. Niedermeier sind beide erfahrene Tänzer. Während Marina früher als Garde-Mädel unterwegs war, ist auch Florian I. ein Faschings-Freak, der bereits mit dem Narrenkobel Pfarrkirchen und der Gruppe Wild Nations viele Auftritte gemeistert hat.

 

Ihnen zur Seite stehen die kleinen Tollitäten Julia I. Berger und Thomas I. Kühn. "Ein sehr hübsches Prinzenpaar haben wir heuer – sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen", freute sich Bürgermeister Alois Brundobler mit der närrischen Schar.

 

Ein weiterer Hingucker war das Gefährt des Kinderprinzenpaars: Die knallrote BMW Isetta, Baujahr 1958, sorgte für großes Aufsehen. Ihr Besitzer, Manfred Radu aus Weilmünster, war extra 500 Kilometer weit damit angereist. Den Bad Füssinger Fasching kennt er seit Jahren bestens – und mit Gattin Marianne bildete er selbst schon 2008 das Regentenpaar.

 

Quelle: PNP vom 12.11.2015 Vom Faschingsauftakt berichteten Angela Esterer, Susanne Hoffmann, Carmen Keller, Hans Nöbauer und Karl Sanladerer.

Die Pockinger Hoheiten

Das Geheimnis ist gelüftet: Als Prinzenpaar in der 55. Saison der Faschingsgesellschaft Pocking wurden Melissa I. Hahn (20) und Sergej I. Hahn (24) vorgestellt. Melissa wohnt in Pocking und ist medizinische Fachangestellte in Ruhstorf. Wegen ihres Nebenjobs als Einlassdame der Stadthalle ist ihr Gesicht vielen Pockingern bereits vertraut. Sergej stammt aus Pocking und lebt seit Februar 2014 in Hauzenberg. Er arbeitet als technischer Verkäufer in einer Salzweger Motorsportfirma.

 

Auch privat ein Paar? Nein. Sergej ist Melissas Schwager – der Bruder ihres Ehemannes Igor. Sergej ist vergeben, aber nicht verheiratet.

 

Werdegang im Verein? Bei Melissa ist‘s der Klassiker: nach den Stationen Kinder-, Teeny- und Prinzengarde ist sie jetzt Prinzessin. Sergej hatte bisher keine Ämter im Verein, war aber in den letzten Jahren stets beim Fasching in Pocking dabei.

 

Hobbys? Der Gardetanz beim Fasching war in den letzten 15 Jahren Melissas großes Hobby. Sergej reist gerne und spielt Fußball.

 

Das Lieblingskostüm? Für Melissa selbstredend das Gardekostüm. Sergej verkleidet sich nicht gern – wenn’s doch mal sein muss, peppt er ein Fußballdress auf.

 

Faschings-Hit? Melissa mag "Hulapalu" von Andreas Gabalier, Sergej steht auf Olaf Hennings Song "Cowboy und Indianer".

 

Das lustigste Faschingserlebnis? "Ich sag nur: die rutschige Bühne von Riedenburg, dann wissen alle Gardemädels Bescheid", orakelt Melissa. Und Sergej ergänzt: "Tja, die Sturzflüge meiner Prinzessinsind auch meine schönsten Erlebnisse..."

 

Das neue Kinderprinzenpaar Julia I. Stadler (6) und Leo I. Pöppl (5) besucht gemeinsam die 1. Klasse der Grundschule Hartkirchen. Die frühere Kreisbäuerin Centa Stadler ist Julias Oma.

 

Das möchten sie mal werden: Julias Traum ist, später mal Reitlehrerin zu sein. Leo kann sich vorstellen als Lehrer an der Landwirtschaftsschule zu unterrichten. Auf alle Fälle möchte er später mal irgendwo der Chef sein.

 

Lieblingskostüm: Julia verkleidet sich am liebsten als Eiskönigin, Leo steht auf "Transformers".

 

Hobbys: Julia ist begeisterte Reiterin und ist in Hartkirchen im Trachtenverein aktiv. Leo antwortet kurz und begeistert "Lader fahr’n".

 

Lieblingsspeise? Julia bevorzugt Schnitzel mit Pommes und Leo verspeist besonders gern Eiernudeln.


Quelle: PNP vom 12.11.2015 von Carmen Keller

Aktuelle Veranstaltungen

 

Inthronisation

12./13.01.18

 

Gala-Ball

27.01.18 Stadthalle Pocking

 

Faschingsumzug

11.02.18

 

Kinderfasching + Kehraus

13.02.18 Stadthalle Pocking

 

Karten für alle unserer Veranstaltungen gibt es unter karten@fg-pocking.de

Bei all unseren Veranstaltungen ist der Hofstaat mit Garden, Elferrat und Präsidium vertreten.