Pressemeldungen 2011

Kraft tanken für eine ungewöhnliche Saison

Gruppenfoto der Faschingsgesellschaft Pocking beim Jahresausflug in Bad Rodach
Die Niederbayern im Dirndl, die Franken im Cleopatra-Kostüm − so sieht es aus, wenn sich zwei Faschingsgesellschaften treffen.

Pockinger Faschingsgesellschaft reist nach Franken − Ideen für Veranstaltungen vor Ort gesammelt

Fast genau einen Monat bevor die Faschingsgesellschaft am 11.11. in die neue Saison startet, hatten die Aktiven beim Vereinsausflug noch einmal Gelegenheit, Kraft zu tanken. Der zweitägige Ausflug führte dieses Mal nach Franken, bis an die bayerisch-thüringische Grenze nach Bad Rodach.

  Zur Mittagszeit erreichten die Pockinger Coburg. Nach einer interessanten Stadtführung durch die Altstadt ging es zur Veste Coburg hoch über den Dächern der Stadt.

In Bad Rodach  ging es nach dem Beziehen des Quartiers zum Weinfest der Bad Rodacher "City Dancer". In Dirndl und Lederhose sorgte die Faschingsgesellschaft für einen standesgemäßen Auftritt im Frankenland. Bei der Begrüßung gab es ein großes Hallo: Conny Haas, langjährige Trainerin der Pockinger Garde, hatte ihre Tanzlaufbahn einst in Bad Rodach gestartet. Neben leckerem Flammkuchen und Frankenwein waren die

Auftritte der örtlichen "City Dancer" ein Höhepunkt des Abends.

  So manche neue Freundschaft zwischen den beiden Vereinen wurde an diesem Abend geknüpft und es wurde auch ein Gegenbesuch in Pocking vereinbart. Festgehalten wurde dies in einem gemeinsamen Gruppenfoto beider Vereine. FGP-Präsident Markus Lorenz bedankte sich bei der Vorsitzenden der "City Dancer", Andrea Mitzel-Schneyer, und bei Conny Haas für den netten Empfang und die Organisation vor Ort mit dem Vereinsbutton.

  Nach einer kurzen Nacht ging es nach der Besichtigung des örtlichen Heimatmuseums weiter nach Bamberg. Die wunderschöne Altstadt und der Dom wurden auf eigene Faust erkundet, bevor es am späten Nachmittag wieder auf die Heimfahrt ins Rottal ging.

Auf der Rückfahrt nach Pocking drehten sich viele Gespräche um die Erlebnisse an den beiden Tagen. Die Zeit wurde auch ausgiebig genutzt, um sich über die anstehende 51. Saison Gedanken zu machen. Einige tolle Ideen wurden geboren − schließlich wird es ohne die gewohnte Stadthalle sicher eine ungewöhnliche Saison.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 25.Oktober 2011 von Rainer Eckelt

 

Faschingsgesellschaft zieht um

Gefeiert wird in den nächsten zwei Jahren in der Mittelschule und der Doppelturnhalle

Die Doppelturnhalle und die Aula der Mittelschule werden 2012 und 2013 Schauplätze des Pockinger Faschings sein. Wegen des Umbaus der Stadthalle und ihres unerwartet längeren Wegfalls als Veranstaltungsort hat sich die Faschingsgesellschaft auf die Suche nach Ersatzquartieren machen müssen. Die wurden nun in der ersten Sitzung der neuen Vorstandschaft bestimmt.

 

 Ein bisschen einfacher hat sich Markus Lorenz, im Mai zum neuen Präsidenten der Pockinger Narren gewählt, den Beginn seiner Amtszeit schon gewünscht. "Aber mir war bei der Wahl ja schon klar, dass die Stadthalle nicht zur Verfügung steht", sagt der 42-Jährige. Dass die Halle nun aber gar zwei Jahre in Folge wegfällt, machte die Planung noch schwieriger. Bei der Suche nach Ersatz schauten die Faschingsfreunde auch über die Stadtgrenze hinaus. Die Niederbayernhalle in Ruhstorf und die Rottalhalle in Rotthalmünster aber fielen als Ausweichquartiere aus, haben doch beide Märkte selbst sehr aktive Faschingsvereine.

 

 Blieb das benachbarte Bad Füssing. "Wir haben aber gemerkt, wie sehr die Stadt Pocking den Vereinen bei der Vermietung der Stadthalle entgegenkommt", hat Lorenz gelernt. Sprich: Die Miete für den großen Kursaal war für die Gesellschaft zu teuer. Und ob die Besucher den Ortswechsel mitmachen würden, das war den Pockingern letztendlich auch zu ungewiss.

 

 Gefeiert wird nun also doch in der Stadt, und zwar in der Doppelturnhalle und der Aula der Mittelschule. In letzterer finden maximal 150 Menschen Platz, hat Lorenz erfahren − deutlich weniger als in der Stadthalle, die mit Bestuhlung 400 Gästen Platz bietet. Dennoch: Alle bewährten Veranstaltungen der Faschingsgesellschaft werden stattfinden. Los geht es mit der Inthronisation am 6. und 7. Januar in der Doppelturnhalle. Die weiteren Veranstaltungen finden dann in der Mittelschule statt: der Kinderfasching (29. Januar und 21. Februar), der "Wild Wild West"-Ball (4. Februar) und die "Tussi on Tour"-Party (11. Februar), die in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltet wurde und mehr als 600 Narren anzog. Der Kirchplatz und die umliegenden Straßen sind wie gewohnt am 19. Februar Schauplatz von Faschingsumzug und Faschingstreiben. Der Kehraus fällt im nächsten Jahr auf den 21. Februar.

 

 Besonders froh ist die Vorstandschaft der Faschingsgesellschaft, dass noch in diesem Jahr, am 17. September, das Herbstfest stattfinden kann − und zwar in der Stadthalle, wenn auch nur im Foyer. Dieses stellt die Stadt der Faschingsgesellschaft ausnahmsweise zur Verfügung, konnte Markus Lorenz verkünden.

 

 Neue Mitglieder sind bei der Faschingsgesellschaft Pocking, die seit mehr als 50 Jahren zu den großen Vereinen der Stadt gehört, immer willkommen. Informationen dazu gibt es im Internet unter mitgliedwerden@fg-pocking.de, oder www.fg-pocking.de.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 12.08.2011

2012 wird es kein Starkbierfest geben

Mai„Pock“-Fest Alternative auf der Pfingstfestwiese − Rottaler Weihnacht fällt komplett aus − Fasching in der Turnhalle

 

Im nächsten Jahr wird es kein Starkbierfest geben. Die Laienbühne zieht die Konsequenzen aus der Verzögerung des Stadthallen-Umbaus und hat die Traditionsveranstaltung im März jetzt gestrichen.

 

 Vorsitzender Raimund Klein macht aus seinem Ärger keinen Hehl: „Ich und meine Vorstandskollegen sind überhaupt nicht glücklich über die Vorgehensweise seitens der Stadt.“ Trotzdem verspricht er den Fans des Starkbierfestes eine Alternative: Ein Mai„Pock“-Fest soll es geben, in einem Zelt auf der Pfingstfestwiese werden die „Pockinger Buam“ ihr beliebtes Programm trotzdem zum Besten geben.

 

Kinderfasching in der Mittelschul-Aula Die „Pockinger Buam“ hatten bereits im März dieses Jahres ihre Zweifel daran, dass die Stadthalle rechtzeitig zur nächsten Saison fertig werden würde. Worüber allerdings beim letzten Starkbierfest noch allseits gelacht wurde, ist jetzt bitterer Ernst geworden. Erst im Frühjahr 2012 beginnen voraussichtlich die Umbauarbeiten an der Stadthalle, wann sie letztendlich wieder für Veranstaltungen genutzt werden kann, steht in den Sternen. Ein Umstand, über den Bürgermeister Franz Krah zwar nicht glücklich ist, an dem er aber nichts ändern kann. „Sobald absehbar war, dass wir nicht rechtzeitig fertig werden, haben wir uns mit den betroffenen Vereinen zusammen gesetzt und ihnen Alternativen angeboten.“ Die gibt es jetzt zumindest schon für diejenigen Vereine, die vom Stadthallen-Umbau besonders betroffen sind.

 

 Die Faschingsgesellschaft Pocking, zum Beispiel. Dort hatte man irgendwie noch darauf gehofft, dass die Sanierung flott vorangehen könnte und zur Saison 2012 alles perfekt sei. „Als ich jedoch vor einigen Wochen sah, dass sich in der Stadthalle immer noch nichts getan hat, war mir klar, dass wir uns diesen Wunsch abschminken können“, betont Präsident Markus Lorenz. Jedoch habe man Ausweichmöglichkeiten gefunden. Der Kinderfasching, den die Faschingsgesellschaft zweimal pro Saison veranstaltet, wird 2012 in der Aula der Mittelschule stattfinden.

 

 Für die beiden Inthronisationsabende muss man auf die Doppelturnhalle ausweichen − und dabei einen schmerzlichen Kompromiss eingehen. „Wir können die Halle nämlich nur nutzen, wenn wir den Schulbetrieb dadurch nicht beeinträchtigen. Deshalb wird die Inthronisation 2012 am 6. und 7. Januar, leider parallel zum Auftakt der Faschingsfreunde Hartkirchen-Inzing, stattfinden“, bedauert Lorenz. In dieser Zeit sind Weihnachtsferien, das Vereinsteam kann in Ruhe die Bühne aufbauen, die Halle kann bestuhlt, Licht- und Generalprobe können absolviert werden. Um den Hallenboden zu schonen, wird ein spezieller Belag verlegt − die Kosten dafür, das sichert Bürgermeister Franz Krah zu, „die übernimmt natürlich die Stadt.“

Trotzdem ist Markus Lorenz „sehr unglücklich über die Situation. Wenn man jetzt die Gesamtkosten für die Stadthallen-Sanierung sieht, hätte man doch gleich über einen Neubau an anderer Stelle nachdenken können. Jetzt ist es zu spät für solche Pläne, das ist schade.“ Er ärgert sich darüber, dass jetzt in der Stadthalle nichts voran gehe, frühzeitig mit Abbrucharbeiten begonnen worden sei und dabei wertvolle Monate vergeudet worden seien. „Die Halle zu sperren ohne ein fertiges Konzept zu haben, ist für mich schlichtweg fahrlässig.“

 

 Viele Menschen haben Raimund Klein, Vorsitzender der Pockinger Laienbühne, in den letzten Wochen angesprochen, was denn nun mit den Veranstaltungen des Vereins sei, wenn die Stadthalle nicht nutzbar ist. „SoRottaler Weihnacht fällt komplett aus bedauernswert es ist, aber die Rottaler Weihnacht fällt in diesem Jahr komplett aus. Wir haben keine Alternative“, so Klein. Viel überlegt habe man auch beim Starkbierfest, über ein Zelt als Ausweichmöglichkeit nachgedacht. Am Ende jedoch musste man auch der Traditions-Veranstaltung im März eine Absage erteilen. „Ein Zelt für 800 Personen wäre um diese Jahreszeit einfach nicht beheizbar gewesen. Das ist unrealistisch, das mussten wir irgendwann einsehen.“

 

 Jedoch sei es außer Frage gestanden, auf Räumlichkeiten außerhalb Pockings auszuweichen. „Wir bekamen schon Anfragen. Aber die ‘Buam‘ wollten in Pocking bleiben.“ So entschied man sich gemeinsam, den März als Veranstaltungsmonat zu streichen. Stattdessen wird es im Mai ein Mai„Pock“-Fest geben, an dem das Starkbierfest-Programm nachgeholt werden soll. Auf der Pfingstfestwiese, wo ohnehin für das Volksfest ein Zelt aufgestellt wird, soll es stattfinden. 2012, „und vielleicht auch 2013. Was wir nicht hoffen, aber wir stellen uns schon mal darauf ein.“

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 20.Juli 2011 von Doris Altmannsberger

Faschingsgesellschaft: Präsidentenwechsel nach 16 Jahren

Der neue Präsident Markus Lorenz (l.) überreicht dem scheidenden Präsident Roland Wiesner einen „edlen Tropfen“. . .
Der neue Präsident Markus Lorenz (l.) überreicht dem scheidenden Präsident Roland Wiesner einen „edlen Tropfen“. . .

Markus Lorenz leitet nun den Verein − Abschied von Roland und Evi Wiesner − Erweiterter Vorstand gewählt, um Arbeit besser zu verteilen

 

Nach 16 Jahren Präsidentschaft war es am Wochenende soweit: Roland Wiesner stellte sich nicht mehr zur Wahl als Präsident der Faschingsgesellschaft Pocking. Zusammen mit seiner Frau Evi, die bisher als Pressemeisterin und „Guter Geist“ im Verein gearbeitet hatte, überließ er nun die Verantwortung anderen Mitgliedern. Neuer Präsident ist Markus Lorenz, der bisher als Vizepräsident im Verein wirkte. Roland Wiesner ließ in einem Überblick seine letzte Legislaturperiode Revue passieren, in der das Jubiläumsjahr 2011 naturgemäß der Mittelpunkt war. 50 Jahre Faschingsgesellschaft wurde heuer gefeiert und der Höhepunkt war das Jubiläumswochenende mit drei Großveranstaltungen, dem „Tussi-on-Tour“-Ball, dem Galaball und einer Ausstellung. In Windeseile musste die Stadthalle dreimal komplett umgebaut werden. Eine Herkulesaufgabe, die aber Dank vieler Helfer aus dem Verein und der Stadt Pocking gemeistert werden konnte. Augenzwinkernd fügte Roland Wiesner an, dass man sich bei der Planung viele Monate zuvor gar nicht so bewusst gemacht habe, was für eine Herausforderung dieses Jubiläumswochenende für den Verein werden würde.

. . . und dankt Evi Wiesner für ihre Arbeit im Verein mit Blumen.
. . . und dankt Evi Wiesner für ihre Arbeit im Verein mit Blumen.

Doch nicht nur vom Präsidenten musste der Verein Abschied nehmen, auch Schatzmeister Manfred Kretschmer stellte sich nicht mehr zur Wahl und übergab sein Amt nach 18 Jahren Arbeit für den Verein an Nicole Gallmüller. Gleichwohl konnte er stolz verkünden, dass der Verein in den letzten zwei Jahren bis zur Kassenprüfung am Ende Mai einen Gewinn von 10 260 Euro erwirtschaftet hat. Ein Ergebnis, das nicht selbstverständlich sei und nur der professionellen Arbeit aller Verantwortlichen zu verdanken sei, berücksichtige man den immer weiter steigenden Kostendruck bei den vielen Veranstaltungen. Doch ohne die ginge es nicht, denn sie seien ja der eigentliche Inhalt des Vereins, so Kretschmer.

Der Vorstand der Faschingsgesellschaft Pocking mit seinem erweiterten Vorstand: Stv. Schatzmeister Andreas Hasch (v.r.), davor Schatzmeisterin Nicole Gallmüller; stv. Elferratsvorsitzender Andreas Saffert, davor Marketender Thomas Ramsauer; stv. Marketender Stefan Kretscher, davor Garde & PP-Meisterin Anita Ramsauer; Elferratsvorsitzender Matthias Hecka, davor Schriftführerin Sandra Krüger; Bühnenmeister Christian Killer, davor 3. Bürgermeisterin Centa Stadler; daneben Präsident Markus Lorenz, dahinter, stv. Gardemeisterin Diana Gillert; Zugmeister Alois Reitmeier, Vizepräsident Andreas Gallmüller, Musikmeister Alexander Kretschmer und Pressemeister Rainer Eckelt.

Für die Stadt Pocking war die 3.  Bürgermeisterin Centa Stadler Gast an diesem Abend und übernahm sogleich die Wahlleitung. Sie dankte den bisherigen Vorständen der Faschingsgesellschaft für die tolle Zusammenarbeit mit der Stadt und betonte deren Wichtigkeit für die Stadt Pocking, wenn es um die ehrenamtliche, also unbezahlte Arbeit wie in einem so großen Verein geht. „Ohne unsere Vereine wäre in Pocking doch nichts los“, konstatierte Centa Stadler nüchtern, aber folgerichtig. Der neue Vorstand wird sich in zwei Bereiche aufteilen, neben dem Vorstand wird es den erweiterten Vorstand geben. Das diene der effektiveren Zuteilung der Arbeit und der Verantwortungsbereiche, wurde den Mitgliedern erklärt, die mit dem Ergebnis der Neuwahlen sehr zufrieden waren.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 06.06.2011 von Rainer Eckelt

Der Vorstand der Faschingsgesellschaft Pocking mit seinem erweiterten Vorstand: Stv. Schatzmeister Andreas Hasch (v.r.), davor Schatzmeisterin Nicole Gallmüller; stv. Elferratsvorsitzender Andreas Saffert, davor Marketender Thomas Ramsauer; stv. Marketender Stefan Kretscher, davor Garde & PP-Meisterin Anita Ramsauer; Elferratsvorsitzender Matthias Hecka, davor Schriftführerin Sandra Krüger; Bühnenmeister Christian Killer, davor 3. Bürgermeisterin Centa Stadler; daneben Präsident Markus Lorenz, dahinter, stv. Gardemeisterin Diana Gillert; Zugmeister Alois Reitmeier, Vizepräsident Andreas Gallmüller, Musikmeister Alexander Kretschmer und Pressemeister Rainer Eckelt.Der Vorstand der Faschingsgesellschaft Pocking mit seinem erweiterten Vorstand: Stv. Schatzmeister Andreas Hasch (v.r.), davor Schatzmeisterin Nicole Gallmüller; stv. Elferratsvorsitzender Andreas Saffert, davor Marketender Thomas Ramsauer; stv. Marketender Stefan Kretscher, davor Garde & PP-Meisterin Anita Ramsauer; Elferratsvorsitzender Matthias Hecka, davor Schriftführerin Sandra Krüger; Bühnenmeister Christian Killer, davor 3. Bürgermeisterin Centa Stadler; daneben Präsident Markus Lorenz, dahinter, stv. Gardemeisterin Diana Gillert; Zugmeister Alois Reitmeier, Vizepräsident Andreas Gallmüller, Musikmeister Alexander Kretschmer und Pressemeister Rainer Eckelt.

Der Vorstand der Faschingsgesellschaft Pocking mit seinem erweiterten Vorstand: Stv. Schatzmeister Andreas Hasch (v.r.), davor Schatzmeisterin Nicole Gallmüller; stv. Elferratsvorsitzender Andreas Saffert, davor Marketender Thomas Ramsauer; stv. Marketender Stefan Kretscher, davor Garde & PP-Meisterin Anita Ramsauer; Elferratsvorsitzender Matthias Hecka, davor Schriftführerin Sandra Krüger; Bühnenmeister Christian Killer, davor 3. Bürgermeisterin Centa Stadler; daneben Präsident Markus Lorenz, dahinter, stv. Gardemeisterin Diana Gillert; Zugmeister Alois Reitmeier, Vizepräsident Andreas Gallmüller, Musikmeister Alexander Kretschmer und Pressemeister Rainer Eckelt.  

Die Wiesners: Herz und Motor des Pockinger Faschings

Roland und Evi Wiesner auf grüner Wiese mit Faschingsbildern
Die vielen Fotos beweisen es: Fasching, das war 16 Jahre lang ein fester Foto: Jörg Bestandteil des Lebens von Evi und Roland Wiesner.

Evi und Roland Wiesner geben ihre Ämter ab − Er war 16 Jahre Präsident, sie Pressereferentin und gute Seele hinter den Kulissen

 

16 Jahre lang waren sie Herz und Motor der Pockinger Faschingsgesellschaft: Evi und Roland Wiesner. Er als Präsident, sie als Pressebeauftragte, Akteurin auf der Bühne und gute Seele hinter den Kulissen. Nun hören sie auf. Übergeben das Faschings-Szepter an andere − und blicken auf über eineinhalb Jahrzehnte närrische Zeit zurück. Mit Freude und auch ein bisschen Stolz.

Seit 1995 lenkte Roland Wiesner  die Geschicke der Faschingsgesellschaft. Und er wusste bei seinem Amtsantritt: Als Nachfolger von „Bubal“ Jagode tritt er in große Fußstapfen. Aber er hatte Evi an seiner Seite. „Es war von Anfang an klar: Ohne sie mache ich das nicht“, sagt Roland noch heute entschieden. Evi, die als geborene Klosterhuber das Faschings-Gen quasi in sich trägt. War doch ihr Papa Alois Klosterhuber lange Jahre Präsident der Faschingsgesellschaft, Ideengeber und Organisator. Und so sagte Roland Wiesner, der „damals mehr mit Fußball und Tennis am Hut hatte als mit Fasching“, schließlich ja zur Übernahme des Präsidentenamts.

  Eine gute Entscheidung, wie sich herausstellen sollte. Obwohl der Anfang, da sind sich Evi und Roland Wiesner einig, alles andere als einfach war. Denn der Pockinger Fasching sei Mitte der 90er Jahre nicht gerade auf seinem Höhepunkt gewesen. Es gab kaum noch Bälle und die Zahl derer, die sich engagieren wollten, nahm kontinuierlich ab. „Ein kleines Häufchen Mitglieder war noch da“, erinnert sich Evi. Aber eben mit „ diesem kleinen Häufchen Engagierter“ haben die Wiesners die Faschingsgesellschaft Zug um Zug wieder stark gemacht. „Wir haben damals jeden angehauen, ob er nicht bei uns mitmachen will. Die beste Entscheidung war, dass wir auch Familien und Kinder in den Verein geholt haben. Ab da ging es bergauf“, sagt Evi.

Nach  und nach wurden Veranstaltungen organisiert. Es rührte sich wieder was im Pockinger Fasching − auch dank der Wiesners. Die sich übrigens, wie könnte es auch anders ein, im Fasching kennen gelernt haben. Sie war in der Saison 1982/83 Prinzessin, er im Jahr darauf Prinz. „Bei der Übergabe hat es dann gefunkt“, erinnert Evi sich. Der Fasching war quasi damals schon ihr Schicksal. Und erst recht, als Roland Wiesner Präsident wurde. Da galt es dann für ihn, Jahr für Jahr den Laden Faschingsgesellschaft am Laufen zu halten, hinter den Kulissen alles zu managen und auf der Bühne die Leute zu unterhalten. „Beim Präsidenten laufen nun mal alle Fäden zusammen“, umreißt er lapidar eine enorm zeitaufwendige und nervenraubende Aufgabe. Und so freut er sich jetzt vor allem darauf, den Fasching nun als Gast erleben zu können − so ganz ohne Verpflichtungen.

Denn zu viel sei zu kurz  gekommen wegen des Faschings. Noch dazu, da beide ja im Berufsleben stehen − er als selbstständiger Malermeister, sie im familieneigenen Reiseunternehmen. Kaum einen Urlaub habe es in den letzten Jahren gegeben, Hobbys habe man hinten angestellt. Und dann sind da ja auch noch die drei Töchter. „Die Zwillinge waren ein Jahr alt, als Roland Präsident wurde“, blickt Evi zurück. Das sei manchmal sehr stressig gewesen. „Vor allem in den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass man nicht mehr so belastbar ist, auch nervlich“, ergänzt sie.

  Doch die schönen Momente, da sind sie sich einig, überwiegen in der Rückschau. Das Beste in 16 Jahren Fasching? Da müssen die Wiesners nicht lange überlegen: „Die gute Zusammenarbeit, die stets tolle Stimmung im Team, die vielen schönen Auftritte.“ Die Augen leuchten, wenn sie davon erzählen. Und so ganz kann man es zumindest Evi nicht abnehmen, dass jetzt endgültig Schluss sein soll. Roland sagt dies entschieden entschlossener. Und als ob es noch einer Bestätigung bedurft hätte, fügt Evi gleich an: „Mit den ’Pockinger Weibern‘ werde ich natürlich noch auftreten.“ Aber immer in der ersten Reihe stehen, nein, das soll vorbei sein.

Die Wiesners sind sich sicher, den  richtigen Zeitpunkt erwischt zu haben. „Das Jubiläum 50 Jahre Pockinger Fasching, war ein würdiger Abschluss“, meint Roland. Und kompetente Nachfolger mit neuen Ideen stehen auch schon in den Startlöchern. Die werden übrigens heute Abend bei der Jahreshauptversammlung der Faschingsgesellschaft im „Pockinger Hof“ gewählt. Und so sagen die Wiesners letztendlich: „Es war eine schöne Zeit.“ Das werden sich sicher auch viele Pockinger denken, die nicht zuletzt dank der Wiesners wieder zu Faschingsfreunden geworden sind.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 04.06.2011 von Markus Gerauer, Foto: Jörg Schlegel

Von Stadtplatzratzen und fleißigen Bauarbeitern

Pockinger Prinzengarde tanzt am Stadtplatz in Bad Griesbach
Die Pockinger Prinzengarde marschierte schwungvoll auf dem Griesbacher Stadtplatz ein.

Garden, Musik und Kinderspiele beim letzten Faschingstreiben auf dem alten Griesbacher Stadtplatz − Motto: „Wir bauen den Stadtplatz um “

 

Mit Speck fängt man Mäuse und mit einem bunten Faschingstreiben die Bad Griesbacher Stadtplatzratzen: Die bevölkerten gestern mit vielen Maschkera die Kurstadt und ließen dort die närrische Zeit ausklingen − „zum letzten Mal auf dem alten Stadtplatz“, wie Bürgermeister Jürgen Funke, der stilecht als Baustellen-Capo mitfeierte, bemerkte. Und auch viele Stadträte waren gekommen und hatten sich als nützliches Utensil verkleidet − als Stadtplatzlampen mit Laternen auf dem Kopf. Schon Ende März rollen die Bagger an, so lag auch  das Motto des Griesbacher Faschings nahe: „Die schräge Faschingsgaudi − wir bauen den Stadtplatz um“ stand auf dem großen Wagen, den der Faschings- und Brauchtumsverein gestaltet hatte. Neben viel Musik und Schmankerl der Griesbacher Vereine war für Kinder etwas besonderes geboten: In einem Spieleparcours konnten sie auf einer schrägen Ebene Ratzen versenken oder das Stadtplatz-Puzzle legen. Und natürlich wurde auch die schönste Maske prämiert, bevor sich die Prinzengarden aus Pocking, Rotthalmünster und Ruhstorf die Ehre gaben.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 09.03.2011 von Tanja Rometta

Endspurt: Heute zweiter Kinderfasching in Pocking

Pockinger Teenygarde 2011
Beim Kinderfasching in der Pockinger Stadthalle ist heute noch einmal die Teenygarde zu erleben

An die 20 Auftritte haben die Mädchen der Pockinger Teenygarde bereits in dieser Saison hinter sich, einige Auftritte liegen beim Faschingsendspurt noch vor ihnen. Die zwölf jungen Damen zeigten heuer beim zackigen Gardemarsch, dass sie den Großen in nichts nachstehen − die meisten von ihnen tanzen bereits seit der Kindergarde in einer Gruppe.

Unter den  Fittichen von Gardemajorin Christine Wiesner und Gardeleutnant Evelyn Wiesner kann man die Märsche und Showtänze am heutigen Faschingsdienstag beim Kinderfasching in der Stadthalle bewundern. Ab 14 Uhr hält das Pockinger Kinderprinzenpaar Prinz Maximilian I. und Prinzessin Gillian I. mit seinem Hofstaat noch einmal Einzug. Danach wartet auf die kleinen Maschkera ein tolles Unterhaltungsprogramm unter der Regie von Susi Lorenz: Die Kinder- und Teenygarde zeigt ihre fetzigen Gardemärsche und Showtänze, es gibt eine Tombola und das Kinderprinzenpaar präsentiert seinen Prinzenwalzer. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt und es sind nicht nur die Eltern sondern auch Omas und Opas eingeladen, bei einem gemütlichen Nachmittag das bunte Kinderfaschingsprogramm zu genießen.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 08.03.2011

Die Facebook-Flotte rollt durch Pocking

Pockinger Prinzengarde 2011
Szenenapplaus gab es für die Pockinger Prinzengarde, die in der Passauer Straße ihr tänzerisches Können zeigte.

Viele Jugendliche haben die mehr als 80 Wagen beim Faschingszug gestaltet − Tausende Zuschauer säumten den Straßenrand

 

Die Abkürzung pob hat eine neue Bedeutung: Sie steht für „Pocking ohne Badeshorts“. Behaupten zumindest die Faschingsfreunde Indling-Hellblau auf ihrem Faschingswagen − einer von mehr als 80, die gestern durch die Stadt rollten. Lokale Ereignisse haben die Faschingsgesellschaften, Stammtische und Vereine dabei ebenso aufs Korn genommen wie Überregionales, zum Vergnügen der vielen Tausend Zuschauer am Straßenrand.

Vor allem für junge Menschen scheint die Teilnahme  am Faschingszug ein Pflichttermin zu sein. Das spiegelte sich auch an den Themen der Wagen wider: Mehrere machten sich über die Selbstentblößung in sozialen Netzwerken wie Facebook lustig, einer trauerte dem Musiksender MTV hinterher und auch die Abschaffung der Wehrpflicht war mehrfach Thema − „Party statt Barras“ gaben die jungen Männer da als Parole aus.

Eineinhalb Stunden lang  wand sich der Zug vom Kirchplatz durch Tettenweiser- und Passauer Straße und über den Stadtplatz zurück zum Ausgangspunkt. Ein wenig chaotisch geriet die Aufstellung am Bahnhof, immerhin waren mehr als 80 Wagen zu koordinieren. Und die Organisatoren von der Pockinger Faschingsgesellschaft mussten nicht nur gegen die Musik der Kapellen anschreien, sondern auch gegen die wattstarken Anlagen, die auf jedem Wagen installiert waren.

Zwischenfälle gab es an den von unzähligen  Zuschauern gesäumten Straßen keine, geschickt manövrierten die Lenker der Traktoren die Wagen, von Helfern assistiert, durch die engen Kurven. Die Faschingsgilde Wildenau jedoch, eine von drei Gesellschaften aus dem benachbarten Österreich, musste ihr Prunkstück einfahren: Der meterhohe Obelix, der auf dem Wagen thronte, passte nicht unter Bäumen und Straßenbeleuchtung durch. Im Fasching regnet es Süßigkeiten, die Kinder  sammelten fleißig Bonbons auf − die Profis hatten extra Plastiktüten mitgebracht, um die süßen Schätze nach Hause zu tragen. Für Abwechslung auf dem närrischen Speiseplan sorgte die Faschingsgesellschaft Ruhstorf, die kleine Tütchen mit Popcorn in die Menge warf. Für die Gaudianer war der Pockinger Faschingszug, der als größter des Rottals gilt, genauso Pflichttermin wie für die Gesellschaften aus Hartkirchen-Inzing, Rotthalmünster, Bad Füssing, Bad Griesbach und viele andere.

Das Schlusslicht des Zuges bildeten die Gastgeber selbst, im Prunkwagen thronte neben dem Prinzenpaar Julia I. und Alexander III. auch die Führungsmannschaft um Präsident Roland Wiesner. Mit dem Fasching 2010/11 geht nun das 50. Jubiläums-Jahr der Pockinger Faschingsgesellschaft zu Ende − das und der gelungene Umzug waren genug Gründe, bei der Nachfeier in den Zelten auf dem Kirchplatz noch einmal kräftig mit den Freunden anzustoßen.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 07.03.2011 von Katharina Ritzer

 

Bunter Abend als Angriff auf die Lachmuskeln

Bürgermeister Franz Krah bei der Eröffnung des Gartlerballs in der Stadthalle Pocking
Auf die Asienreise von Bürgermeister Franz Krah zielte eine Darbietung ab.

Gartenbauverein bietet Programm mit elf Punkten − Von Tanz und Akrobatik über Slapstick und Sketche alles dabei

 

Angriff auf die Lachmuskeln − das war der Bunte Abend des Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein Pocking. Elf Programmpunkte mit der Pockinger Prinzengarde, der Gaudianer-Garde Ruhstorf, mit Sketchen, Slapstick, Ballett, Artistik und einem humorvoll-verträglichem Ausrichten einiger Ehrengäste boten Unterhaltung im besten Sinne.

Vorsitzende Renate Bertold moderierte zusammen mit  Siegfried Depold charmant und kurzweilig. Die Pockinger Prinzengarde eröffnete das Programm mit ihrem Gardemarsch. Präsident Roland Wiesner überreichte den beiden Moderatoren und der Ehrenvorsitzenden Anny Baier-Wandinger den großen Faschingsorden.

„Hier  können Sie alle Körperwelten vergessen“. So leitete Siegfried Depold über zur Aufführung des VHS-Baletts. Der Engleder Schos war mit seinen Geschichten aus dem Alltag dabei. Das Ehepaar Rosenthal, Bayerische Meister im Turnier Tanzsport der Senioren III/D, zeigte ein Medley aus lateinamerikanischen Tänzen.

Viel Applaus gab es für die Turnerinnen des SV Pocking für ihre Artistik und ihren Anmut.

Die Ruhstorfer Gaudianer marschierten dann in einer  langen Kolonne mit ihrem Präsidenten Jürgen Marks ein und die Prinzengarde zeigte ihren Gardemarsch. „Bäff“ (Josef Pindl) hingegen braucht offenbar nur sich selbst, eine Gitarre, seine Quetschn, Pointen und Gags am laufendem Band, um eine Halle zum Beben zu bringen. Er pickte sich verschiedene Prominente und nicht prominente Gäste aus dem Publikum, um mit ihnen, stets in Verbindung mit dem gerade behandeltem Thema, immer wieder schelmisch in Kontakt zu treten. „Beim Friseur“ nahmen Daniela und Marion Günzel (Stadträtinnen) das Privatleben der Stadt-Honoratioren unter die Lupe. „Die Einmaligen“ unterstrichen ihren Anspruch, der aus ihrem Namen hervorgeht, erneut: Einmalig, was hier für ein kleines Feuerwerk an Humor und Einfallsreichtum präsentiert wurde. Bärbel Weiß mit Tochter Julia, die die Moderation führte, Petra Riermeier mit Tochter Julia und Hubert Gerauer führten unter anderem durch das Programm der „Einmaligen“.

Den bunten Abschluss bildete die Prinzengarde der Ruhstorfer Gaudianer.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 05.03.2011 von Rainer Eckelt

Rauschende rosa Faschingsnacht

Garde meets Männerballett − wie man sieht macht’s allen Spaß.
Garde meets Männerballett − wie man sieht macht’s allen Spaß.

500 Gäste feiern in Pocking bei der ersten „Tussi-Party“ der Region

So eine rauschende rosa Faschingsnacht hat Pocking lange nicht erlebt: Bei der ersten Tussi-Party der Region feierten 500 Gäste in der Stadthalle ganz in Pink bis in den frühen Morgen. Für beste Partystimmung sorgten abwechselnd DJ Chakko und die Band „Centerstage“, die dem Partyvolk gehörig einheizten. „Hey du Tussi“, war bei dieser Party keine Beleidigung − sondern das schönste Kompliment, das man(n) an diesem Abend machen konnte.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 22.02.2011 von Doris Altmannsberger

Kostüm-Parade im Kultursaal

Kinderfasching

Kinderfasching des Musik- und Heimatvereins war ein voller Erfolg

In fantasievoll gestalteten Kostümen feierten die Kinder des Musik- und Heimatvereins Fasching.

Die Kinder und Jugendlichen des Musik- und Heimatvereins feierten in sehr fantasievollen Kostümen eine ausgelassene Faschingsgaudi. Die Jugendleiterinnen Martina Weiß und Christa Hofmann gestalteten den Nachmittag mit vielen lustigen Spielen und Musik im bunt dekorierten Kultursaal. Sogar eine Maskenprämierung gab es, in der die Kinder ihre Favoriten wählten. Für eine echte Überraschung sorgte die Kindergarde der Faschingsgesellschaft Pocking. Für ihre Einlage ernteten die Tänzerinnen viel Applaus. Auch das Kinderprinzenpaar hatte seinen großen Auftritt. Der Verein bedankte sich für den Auftritt und belohnte sie mit einer Kleinigkeit. Die Vereinsmitglieder Thomas Pfeiffermann und Petra Caretta sorgten in altbewährter Weise für das leibliche Wohl. Für die begeisterten Kinder ging der Nachmittag viel zu früh zu Ende, weshalb kurzerhand um zwei Stunden verlängert wurde.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 22.02.2011

Platz für viel Gefühl zwischen Roben und Orden

Helmut Kepler mit seinem alten Prinzengewand
Die Original-Konfetti aus dem Jahr 1974 stecken noch im Prinzen-Sakko von Helmut Kepler.

Ausstellung zum 50-Jahr-Jubiläum der Faschingsgesellschaft − Spontane Verlängerung im Rathaus bis Aschermittwoch

Sie gab Anlass zum Lachen und Schmunzeln, weckte schöne Erinnerungen und stimmte dabei auch sentimental und nachdenklich − die Jubiläumsausstellung der Faschingsgesellschaft Pocking in der Stadthalle bot mehr als einen Querschnitt von 50 Jahren organisiertem Fasching in Pocking: bei vielen Besuchern weckte sie Gefühle.

Da hing das Präsidenten-Sakko des im letzten Jahr verstorbenen  Berthold „Bubal“ Jagode so lässig an einer Schautafel mit Bildern des närrischen Multi-Talents, als hätte er es gerade erst ausgezogen. „Zum Gänsehautkriegen“, meinte Brigitte Eichinger von den „Pockinger Weibern“, die gestern beim Aufbau der Ausstellung fleißig mitgeholfen hatte. Um 3 Uhr war sie vom Jubiläumsball heimgegangen, um 8 Uhr stand sie schon wieder in der Stadthalle, damit bis Mittag alles passte.

  Alle Achtung für das große Engagement: Eigentlich war geplant, dass die Ausstellung nur gestern Nachmittag in der Stadthalle zu sehen ist. Doch wegen des großen Interesses haben sich die Verantwortlichen der Stadt und der Faschingsgesellschaft spontan entschieden, die Ausstellung zu verlängern. Die Stellwände mit den Fotos sind ab heute bis Aschermittwoch im Rathaus zu bewundern. Schließlich war es auch jede Menge Arbeit, die Ausstellung vorzubereiten.

Die kurze Nacht  duschte Ausstellungsmacherin Evi Wiesner gestern kurzerhand weg. Tatkräftig wie immer stand die Ehefrau von Präsident Roland Wiesner kurz nach zwölf Uhr mittags zwischen den Schautafeln mit Fotos, den Kostümen, Requisiten, Orden und Insignien aus fünf Jahrzehnten und begrüßte die Besucher. Zu den Ehrengästen zählten stellvertretender Landrat Walter Taubeneder und Dr. Klaus Rose.

 

Faschingsausstellung FGP
Fotos, Kostüme und viele andere Erinnerungsstücke aus 50 Jahren Pockinger Fasching waren in der Stadthalle zu sehen. Spontan wurde die sehr gut besuchte Ausstellung verlängert

Begeistert  erzählten die Wiesners, welch große Resonanz es schon im Vorfeld auf die Ausstellung gegeben hatte. Allein das Zusammentragen der Roben von 31 Prinzenpaaren, die in ihrer ganzen Pracht auf Puppen arrangiert waren, habe sehr viel Spaß gemacht. „Manche Kostüme kommen von weit her“, berichtete Evi Wiesner und gab einen kleinen Eindruck, welch mühsame Kleinarbeit in der Ausstellung steckt. „Vor allem die Dokumentation der 60er Jahre war schwierig. Aber dank der Hilfe unseres Ehrenpräsidenten Kurt Lippe haben wir auch diese Zeit gut abgedeckt“, freute sie sich. Besonders stolz ist Evi Wiesner, dass die Faschingsgesellschaft nun alle Orden aus 50 Jahren beisammen hat. Altbürgermeister Franz Krah, Prälat Hans Lang, Alois Klosterhuber haben die Orden aus ihrem Archiv abgegeben, dazu kommen Orden aus dem Nachlass des verstorbenen Stadtrats Fritz Galleitner.

So mancher der über 800 Besucher fand sich in  der Ausstellung wieder, hing geradezu an den Leinwänden mit den Fotos und Berichten. Und nicht zuletzt für jene Gäste, die am Abend zuvor den Ball besucht hatten, war die Ausstellung eine Abrundung des Jubiläumswochenendes. Da war schnell klar, warum beispielsweise das leuchtend rote Kleid der Faschingsprinzessin von 1986 fehlte: Das hatte die einstige Regentin Brigitte Eichinger nämlich am Abend zuvor beim Jubiläumsball getragen.

Das kommunalpolitische Schwergewicht  Helmut Kepler, Prinz der Saison 1973/74, hätte sich da schwer getan. Sein elfenbeinfarbenes Sakko mit violettem Revers war ein Ausstellungsstück. „Hier hab’ ich tatsächlich mal reingepasst“, versicherte Kepler beim gestrigen Rundgang und stellte sich gleich daneben. Das gute Stück hatte er lange nicht mehr aus dem Schrank geholt: In den Sakkotaschen war noch eine Packung Konfetti, eine Eintrittskarte vom Pfarrball und ein Löwenbräu-Bierfilzl mit zwei Strichen drauf − alles aus dem Jahr 1974.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 21.02.2011 von Carmen Keller, Fotos Rainer Eckelt

Gala zum Faschings-Geburtstag: 500 Gäste gratulieren

Landrat Meyer am Galaball der FG Pocking
Fleißige Tänzer: Landrat Franz Meyer und Ehefrau Rosmarie.

Gelungene Ballnacht am Samstag in der Pockinger Stadthalle − Aufmarsch der Prinzenpaare − Hohe Auszeichnungen verliehen

 

Pocking. Alles Walzer? Wahrhaftig nicht. Denn was die Faschingsgesellschaft Pocking zu ihrem 50. Jubiläum heuer alles auf die Beine stellt, hat im Galaball in der Stadthalle am Samstag seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Und den rund 500 Gästen um Schirmherrn Bürgermeister Franz Krah wurde dabei sehr viel mehr geboten als nur Dreivierteltakt.

Nachdem der Trommlerzug der Pockinger Feuerwehr das Prinzenpaar, den  Hofstaat und die Ehrengäste in die Halle begleitet hatte, begrüßten Präsident Roland Wiesner und Vizepräsident Markus Lorenz die vielen Ehrengäste aus Kirche, Politik und die Abordnungen der benachbarten Faschingsvereine. Ihr besonderer Gruß galt dem Präsidenten des Landesverbandes Ostbayerischer Faschingsgesellschaften, Hans Frischholz. Der ersten Tanzrunde der Band „InJoy“ folgte der Aufmarsch vieler Pockinger Prinzenpaare der vergangenen 50 Jahre.

Einladung zum Empfangin der Staatskanzlei  Ein großer Verein lebt vom Engagement seiner Mitglieder, und dies wurde an diesem Abend wieder besonders deutlich. Den Verantwortlichen war es deshalb ein großes Anliegen, seine verdienten Mitglieder mit Urkunden und Orden zu ehren. Das tat Hans Frischholz. Präsident Roland Wiesner und Kassier Manfred Kretschmer wurden sogar mit der Ehrenurkunden in Silber und dem Verdienstorden ausgezeichnet. Und noch einen Trumpf hatte Frischholz im Ärmel: Er lud das Pockinger Prinzenpaar für Aschermittwoch zum Empfang in der Bayerischen Staatskanzlei bei Ministerpräsident Horst Seehofer ein. Eine Ehre, die den Pockingern erst wieder in 77 Jahren zuteil werden wird, stellte er klar.

Wenn  Geburtstag gefeiert wird, dürfen Geschenke nicht fehlen. So überreichten der Präsident der Faschingsfreunde Hartkirchen-Inzing, Markus Köck, und Vizepräsidentin Barbara Frankenberger dem Pockinger Präsidentenduo 50 große Faschingskrapfen. Die Narrhalla Rotthalmünster hatte 50 Flaschen speziell etikettiertes Festbier und drei Magnum-Flaschen dabei.

 

Pockinger Prinzengarde
Mitreißend: die Pockinger Prinzengarde.

  Im Foyer der Stadthalle konnten die Gäste ihr Glück auf die Probe stellen. Die Spielbank Bad Füssing installierte einen Roulette-Tisch. Der Erlös kommt wohltätigen Zwecken zu Gute. Im Saal erntete der Tanzsportclub Pocking für seine tollen Aufführung viel Beifall. Die Männergarde zeigte ihren spektakulären Showtanz, der monatelang unter der Leitung von Gardemajorin Sandra Krüger einstudiert wurde. Auftritte der Teeny-Garde und der Prinzengarde rundeten das Programm ab.

Helfer verbringenNacht auf Feldbetten  50 Jahre Faschingsgesellschaft Pocking 2011: Zwei Inthronisationsabende, die Western Night, zwei Kinderfaschingsbälle, die „Tussi on Tour“-Party, der große Galaball, der Faschingsumzug und jede Menge Gastauftritte zeichnen das Bild eines ehrenamtlichen Engagements vieler Dutzend Frauen und Männer. Dass viele von ihnen in der Stadthalle auf Feldbetten schlafen, um den schnellen Hallenumbau für die nächste Veranstaltung überhaupt möglich zu machen, ist in diesem Jahr „normal“, wie zu hören ist. Respekt und Gratulation zu dieser Leistung.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 21.02.2011 von Rainer Eckelt

 

Sogar um die Garde kümmerten sie sich

Nein, wirklich eine Wahl hatte Traudl Ragaller nicht, als ihr Gustl ihr damals, vor 46 Jahren, eröffnet hat, dass er Faschingsprinz von Pocking wird. „Entweder du machst meine Prinzessin oder ich such mir eine andere“, hat er seine 22-jährige Freundin vor vollendete Tatsachen gestellt. „Ich war schon ein wenig erschrocken. Klar, der Gustl war ein totaler Faschingsnarr, ich dafür gar nicht. Doch wir wollten im Mai heiraten, natürlich hab ich dann zugesagt“, verrät sie schmunzelnd.

Richtig böse ist sie ihrem Mann  deswegen nicht gewesen, wie denn auch: „Fasching, das war eine sehr schöne Zeit, an die wir uns heute noch gerne erinnern.“ Schließlich sei das damals noch ganz anders gewesen in Pocking, als der Fasching erst ein paar Jahre alt war und die Abläufe noch längst nicht so routiniert. „Der Prinz hatte bis dato eigentlich nur einen klassischen schwarzen Anzug an und einen roten Umhang. Ich war mit meinen 24 Jahren der erste, der sich extra einen Anzug machen hat lassen – einen cremefarbenen Smoking mit Kummerbund“, erinnert sich Gustl Ragaller. Passend zum Kleid seiner Prinzessin − „ein blaues Satinkleid mit bestickten Blumen“, weiß Traudl Ragaller noch heute.

Damals, erzählen die beiden, war das  Prinzenpaar auch noch für die Garde verantwortlich: „Wir waren somit im November und Dezember fleißig damit beschäftigt, in Pocking von Tür zu Tür zu gehen und geeignete Mädchen zu finden.“ Tanz-Talent, sagt Gustl Ragaller, sei damals nicht unbedingt erforderlich gewesen, „Gardemärsche oder richtige Choreografien gab es nicht. Die Mädchen mussten nur zum Takt der Musik marschieren können, das war’s.“

Unter der  Regentschaft von Gustl und Traudl Ragaller wurde die Tradition der Inthronisation eingeführt, außerdem waren sie das erste Prinzenpaar, das bei der Bundeswehr zu Gast sein durfte. „Damals gab es ja noch richtige Faschingsbälle dort, das war schon ein Erlebnis.“ Jetzt, zum Jubiläum, kommt die eine oder andere Erinnerung wieder, die schon längst vergessen geglaubt schien.

Dem Pockinger Fasching blieb Gustl Ragaller  nach seiner Zeit als Prinz noch fünf Jahre als Präsident erhalten, dann kam ihm, wie er selbst sagt, der Sportverein dazwischen: „Wenn das nicht gewesen wäre, dann wäre ich heute noch Präsident“, meint er lachend.

  Verbunden sind die Ragallers dem Verein trotzdem noch: Jedes Jahr kommen sie zur Inthronisation, ein absoluter Pflichttermin, finden die zwei: „Wir wissen, was Arbeit hinter so einem Abend steckt. Aber jetzt können wir es einfach genießen.“

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 18.02.2011 von Doris Altmannsberger

 

Der Wilde Westen hält wieder Einzug in Pocking

11er Dance Boys
Da geht ein Raunen durch den Saal: Mit ihrem Showtanz begeisterten die Elferratstänzer erneut das Publikum, besonders der Flug von Majed Fotos: Ibrahim durch die Luft wurde mit tosendem Beifall quittiert.

Zum 6. Mal lud die Faschingsgesellschaft Pocking zum „Wild Wild West“-Ball in die Stadthalle − Mehr als 500 Cowboys, Indianer und Sheriffs kamen

Zum sechsten Mal hat die Faschingsgesellschaft zum „Wild Wild West“-Ball geladen − und dem Ruf des wilden Westens folgten am Samstag mehr als 500 Indianer, Cowboys, Sheriffs und Bardamen in die zum Motto passend geschmückte Stadthalle.

So groß war der Ansturm auf die Faschingssause, dass sogar die offizielle Eröffnung um eine halbe Stunde nach hinten verschoben werden musste. Gestaltet wurde sie von Prinzenpaar, Prinzengarde, Teenygarde, Elferräte und Präsidium mit ihrem feierlichen Einzug, bevor die Band „Heavy Load“ wie schon in den Vorjahren mit einem Mix aus Country, Rock und Blues für ein stets volles Tanzparkett sorgte. Man fühlte sich bei Songs wie „Last Time“ oder „Mother’s Little Helper“, von den Rolling Stones, „Hotel California“ von den Eagles, oder Stücken von CCR zurück versetzt in die 60er und 70er Jahre, zumal die Band in klassischer Viererbesetzung die Stücke authentisch und gekonnt spielte. Schlagzeuger Mani Heine und Gitarrist Rudi Mangst brauchen sich mit ihren langen Bärten nicht groß verkleiden, sie wirken ohnehin wie Abbilder aus dem Wilden Westen. Bei Stücken wie „Ring of Fire“, „West Virginia“ oder auch Reinhard Meys „Über den Wolken“ hielt es kaum jemanden auf seinem Platz.

Nachdem man sich warm getanzt hatte, trat die Teenygarde auf und zeigte dem begeisterten Publikum ihren Showtanz. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Prinzenpaares und der Prinzengarde aus Triftern. Mit einem fetzigen Showtanz nach bekannten Liedern von Michael Jackson zeigten sie ihr Können, bevor das Prinzenpaar Thomas I. und Stefanie I. – sie war zunächst komplett in Gold gehüllt − einen Tanz zu „Golden Eye“ hinlegte. Die Prinzessin entledigte sich hierbei gekonnt ihrer bodenlangen Goldhülle und tanzte in einem hautengen Set aus glitzerndem Gold weiter.

Heiß erwartet wurde in der dritten Tanzpause die fast schon legendäre Männergarde mit ihrem atemberaubenden Showtanz. Mit einspringen musste Trainerin und Choreografin Sandra (Sandy) Krüger, da ein Tänzer ausgefallen war. Klar, dass die Chefin damit keine Probleme hatte und die Kräfte raubenden Übungen voll mittanzte − schließlich ist Sandra Krüger auch die Majorin der Prinzengarde. Die Flugnummer während der Show der Elferratstänzer sorgte auch beim „Wild Wild West“-Ball wieder für einen Aufschrei beim Publikum. Hier fliegt ein Mitglied der Garde (Majed Ibrahim) meterweit durch die Luft und dies für den Zuschauer fast ansatzlos, da er aus Bodennähe, von Kollegen verdeckt, heraus katapultiert wird − nur um eine Sekunde später einige Meter entfernt aufgefangen zu werden.

Nach Mitternacht bildete dann der Showtanz der Prinzengarde den letzten Höhepunkt des Abends. Das muntere Treiben im Wilden Westen war damit aber freilich noch lange nicht zu Ende.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 07.02.2011 von Rainer Eckelt

Zum Kinderfasching „muaß ma hi“

Pockinger Kinderfasching
Das ist klasse: Da muss man so dicht wie möglich an die Bühne. Begeistert verfolgten die kleinen Gäste den Showtanz der Kindergarde. Drei Stunden lang war gestern ein buntes Programm beim Kinderfasching in der Stadthalle geboten.

Über 500 Gäste kamen gestern in die Stadthalle - Buntes Programm mit Tänzen und Spielen

Was wäre die närrische Zeit für die Faschingsgesellschaft Pocking ohne den Kinderfasching? Er gehört einfach dazu. Denn keine andere Faschingsveranstaltung ist so bunt und wuselig-schön wie der Kinderfasching. Auch im großen Jubiläumsjahr war die gestrige Sonntagnachmittag-Veranstaltung ein Renner: Über 500 Gäste kamen in die Stadthalle. Als Seeräuber, Clowns, Prinzessinnen, Feen oder Cowboys erfreuten sich die kleinen Maschkera an „ihrem“ Tag.

Ganz wie es sich für einen richtigen Faschingsnachmittag gehört, gab’s einen großen Einmarsch des (nicht ganz kompletten) Hofstaats samt Kinder- und Teenygarde, dem Prinzenpaar Julia I. (Salomon) und Alexander III. (Drexler) sowie dem Kinderprinzenpaar Gillian I. (Pfeiffermann) und Maximilian I. (Scherr). Die kleinen Tollitäten hatten an diesem Tag ihren großen Auftritt, durften sie doch die Gäste begrüßen und ihren Prinzenwalzer präsentieren. Julia und Alexander waren ausnahmsweise das Beiwerk, obwohl die „große“ Prinzessin Julia von vielen Mädchen immer wieder mit bewundernden Blicken bedacht wurde.

Markus Lorenz, Vizepräsident der Faschingsgesellschaft, und seine Frau Susanne hatten bei der Präsentation alles bestens im Griff. Markus führte als Cowboy gekonnt durchs Programm und forderte die Kinder auf, „so richtig Gas“ zu geben. Susi hatte jede Menge Spiele vorbereitet, die sie „leider gar nicht alle durchziehen“ konnte, weil reichlich anderes Programm geboten war. Unterstützt wurde Susi Lorenz - unübersehbar in pinkfarbenem Flower-Power-Outfit - beim Luftballonrennen, dem Bretterlauf oder dem Dosenwerfen von Christa Winter. Deren Ehemann Peter war der Süßigkeiten-Mann. Die Buben vom Kinderelferrat zeigten einen Hip-Hop-Tanz - und auch die Showtanzgruppe der vhs tanzte auf fetzige Hip-Hop-Rhythmen. Von den großen wie den kleinen Gästen gleichermaßen beklatscht waren die Auftritte der Kinder- und der Teenygarde, die gekonnt mit ihren Gardemärschen und Showtänzen aufwarteten.

Erstmals wurden die schönsten Kostüme prämiert. Hier hatte das „große“ Prinzenpaar dann auch wieder größeres Mitspracherecht. Zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Maxi und Gillian suchten Julia und Alexander die ausgefallensten, lustigsten, schönsten Maschkera aus drei verschiedenen Altersstufen aus. Für sie gab’s Burger-Gutscheine.

Dass der Pockinger Kinderfasching unbedingt dazu gehört, fand auch Christina Schmid (8). „Do muaß ma hi“, meinte sie in altklug-sympathischem Ton. Sie war „scho oft da - jedenfalls letztes Jahr auf alle Fälle“, bekundete die Achtjährige, die für ihre Verkleidung als knallrotes Teufelchen kurzerhand Mamas altes Kostüm ein Stück kürzer gemacht hatte. Der Schnitt mit der Schere hatte sich gelohnt: Christina erhaschte sogar einen Preis.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 31.01.2011, Carmen Keller, Fotos Rainer Eckelt

 

50 Jahre Pockinger Prinzengarde: Wie alles begann

Pockinger Prinzengarde 2011
Bauchfrei in Grün: Die aktuelle Garde mit Majorin Sandra Krüger.

Die damalige Majorin Renate Scheidemandl erinnert sich an die Anfänge der Garde und Kuriositäten - Westernnight am 5. Februar

Die Pockinger Prinzengarde feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. Die damalige Majorin Renate Scheidemandl erinnert sich und blickt zurück auf ein halbes Jahrhundert Faschingsgeschichte.

Im Sommer 1961 machten sich das damalige Dreigestirn Hans Höchtl, Leo Strauß und Alfons Weber auf die Beine, um zur Gründung des Vereins die erste Pockinger Prinzengarde präsentieren zu können.

Schon bald wurde man bei der Sparte Turnen im Sportverein Pocking fündig. Zwölf hübsche Mädchen bildeten schon bald mit der Majorin Renate Ziegler das erste Aushängeschild der neugebackenen Faschingsgesellschaft. Als man dann im Vereinshaus den ersten Gardemarsch präsentierte, erfand Hans Höchtl auch gleich passend dazu den Schlachtruf „oh la la“, der bis heute noch bei jeder Veranstaltung erschallt.

„Gardetanz ist gesund, Gardetanz trainiert den Körper von Kopf bis Fuß“, sagt Renate Scheidemandl. „Es gibt keine schönere Möglichkeit, der Musik Beine zu machen als das Tanzen. Das war auch schon früher so.“

Mit Faltenrock und Federhut: Die Garde im Jahr 1970 mit Majorin Regina Tambe (Riermeier)
Mit Faltenrock und Federhut: Die Garde im Jahr 1970 mit Majorin Regina Tambe (Riermeier)

Die Kostüme

Tanzte man anfangs noch den Gardemarsch in Pumps, so waren die Kostüme zur damaligen Zeit doch schon sehr kurz und eng geschnitten. Erst im Jahr 1964, als die neue Gardemajorin Renate Scheidemandl, Spitzname „Struppi“, für weitere sechs Jahre das Garderegiment führte, erhielten die Gardemädchen zum ersten Mal weiße Tanzstiefel - für alle Tänzerinnen eine Erleichterung, da viele über Rückenschmerzen geklagt hatten. Die Kostüme wurden nicht wie heute bei einer Schneiderin angefertigt, sondern alle selbst genäht, die Gardehüte selbst gebastelt. „Das gemeinsame Basteln förderte den Zusammenhalt und das Miteinander in der Gruppe“, sagt Renate Scheidemandl. Evi Wiesner von der Faschingsgesellschaft Pocking erklärt: „In der diesjährigen Jubiläumssession 2011 wurden die Showkostüme von der Hofschneiderin Frau Gramüller angefertigt, die Gardekostüme werden bei einer Spezialfirma bestellt.“

Der Gardetanz

Wo heute jede Garde ihre Musik fertig zugeschnitten auf CD bei den Auftritten dabei hat, gab es damals noch keine Musik vom Band, man studierte sich Schritte und Schrittfolgen ein, die man zu jeder Musikkapelle tanzen konnte. Das Problem dabei war, dass manche Musikkapellen während der Marschmusik immer schneller wurden und so der Gardemarsch irgendwann einmal abgebrochen werden musste, weil die Ballerina-Beine der Prinzengarde nicht mehr Schritt halten konnten. Da hießt es dann plötzlich auf Kommando der Majorin „Garde aus“ - heute undenkbar, da wird schon monatelang vor dem ersten Auftritt an der Choreografie gefeilt, damit der Gardetanz noch schmissiger und mitreißender ausfällt.

Aus dem traditionellen Gardetanz entwickelte sich zusätzlich ein so genannter Zweittanz bis hin zum heutigen Showtanz in aufwendig genähten Showtanzkostümen. Der Gardetanz jedoch ist bis heute traditionell sowohl musikalisch als auch tänzerisch geblieben. Die Art und Weise, wie in Pocking Garde getanzt wird - nämlich mit fränkischen Tanz-Elementen - hebt sich von anderen Gruppen oftmals ab. Eben aus dem Grund, weil die Faschingsgesellschaft hier viel Wert und Augenmerk auf traditionellen Gardetanz legt. Einstudiert wurde der Gardetanz für das Jubiläum von der diesjährigen Majorin, Sandra Krüger.

Die Betreuung

Nicht nur für das leibliche, sondern auch das persönliche Wohl der hübschen Prinzengardemädchen sorgt die Betreuerin Anita Ramsauer, die zugleich Gardemeisterin für alle drei Pockinger Garden ist. Früher war für Einstudierung sowie Betreuung alleine die Majorin zuständig.

Hoch das Bein: Die Garde im Jahr 1964 mit Majorin Renate Scheidemandl.
Hoch das Bein: Die Garde im Jahr 1964 mit Majorin Renate Scheidemandl.

Das Training

Bis zum Jahr 1964 fanden die Trainingseinheiten im Gasthof Springer, später in der alten Turnhalle in der Passauer Straße statt, die heute nicht mehr existiert, sie wurde längst abgerissen. Für die Jubiläumssession trainierten die Tänzerinnen bereits ab August wöchentlich in der kleinen Turnhalle in der Stadthalle Pocking, wo auch Umkleidekabinen und das Vereinsheim untergebracht sind. Zur Zeit um 1961 bis 1970 gab es noch keine Umkleidekabinen im Vereinshaus, so dass sich die Prinzengarde im Feigl-Haus (Renate Hansen, geb. Feigl, war damals ebenfalls in der Garde) umziehen und dann - warm eingepackt - zum Vereinshaus gehen musste.

Die Auftritte

In der diesjährigen Jubiläumssession haben die Pockinger Gardemädchen durchschnittlich 40 Auftritte zu absolvieren, davon die meisten in Pocking, Bad Füssing oder in Österreich. Früher waren es fast genauso viele, fuhr man als Gesellschaft doch in viele Nachbar-Faschingsgemeinden bis zu einem Umkreis von vierzig Kilometern, um auf dortigen Bällen aufzutreten.

Anders als heute - wo der ganze Elferrat die Mädchen von Auftritt zu Auftritt fährt - war es früher üblich, dass die Väter der Gardemädchen den Fahrservice übernahmen.

Kurioses

Heute wäre das undenkbar: Um bei den Eigenveranstaltungen auch einen Platz im Saal und im Publikum zu haben, mussten sich die Gardemädchen Eintrittskarten selbst kaufen. Heute bietet der Vereinsraum mit eigener Küche Platz, um sich in den Pausen zu stärken oder einmal bequem die Beine hochzulegen. Selbstverständlich ist der Eintritt bei den Eigenveranstaltungen heute für jedes Mädchen inklusive.

Die Kellerbar im Vereinshaus Pocking war legendär: Bei den Faschingsbällen im Vereinshaus Pocking erhielt die komplette Prinzengarde eine einzige Flasche Wein - „die galt es dann gut einzuteilen, da konnte so manches Mädchen nur ein bis zweimal nippen“ - so Renate Scheidemandl. „Zum Schutz vor dem Staub und Schmutz der durch die Ritzen der Decke rieselte, mussten wir uns stets Bierdeckel über die Gläser stülpen“.

Blau-silber = die Garde im Jahr 1980 (mit Majorin Ulla Martin)
Blau-silber = die Garde im Jahr 1980 (mit Majorin Ulla Martin)

Das gab’s früher nicht

Eine Prinzengarde ist schon lange keine vorübergehende Randerscheinung mehr, das heißt, man ist nicht nur im Fasching aktiv. Die Pockinger Garde ist das ganze Jahr bei verschiedenen Veranstaltungen außerhalb des Faschings aktiv, z.B. als Models für Mode. So kommt es, dass man die Garde - zusammen mit den Elfer-Dance-Boys - einmal im Monat am Haslinger Hof bei einer tanzenden Modenschau trifft. Das ganze nennt sich „Mode Moves“. Auch die Kinder- und Teenygarde wurde erst in den neunziger Jahren von Uschi Fischer ins Leben gerufen.

Die nächsten Termine

Die Pockinger Prinzengarde und die Teenygarde fiebern schon dem nächsten Highlight entgegen: Der sechsten Westernnight, die am 5. Februar über die Bühne geht und dem Jubiläumswochenende das von Freitag, 18., bis Sonntag, 20. Februar, Veranstaltungen für jede Altersgruppe bietet: Los geht’s am Freitag mit der „Tussi-on-Tour“-Party, bei der sich alles um die Farbe pink dreht.

Am Samstag findet ein großes Treffen aller ehemaliger Prinzenpaare beim Gala-Jubiläumsball mit der Showband „inJoy“ statt und am Sonntag werden bei einer Historienausstellung der Bevölkerung Schätze aus den vergangenen 50 Jahren präsentiert. Alle Veranstaltungen finden in der Pockinger Stadthalle statt und Eintrittskarten gibt’s beim I-Tüpferl in Pocking.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 28.01.2011

 

Kinderfasching in der Stadthalle

Kindergarde Faschingsgesellschaft Pocking
Freuen sich schon auf ihren Auftritt: Die Mädchen − unterstützt von Dustin Pfeifermann − der Pockinger Kindergarde.

Am Sonntag, 30. Januar, geht’s für die kleinen Maschkera wieder rund

Wenn aus Mädchen Prinzessinnen, Feen und Meerjungfrauen, aus Buben Ritter, Cowboys und Indianer werden, dann kann das nur eines heißen: Es ist wieder Kinderfasching in Pocking. Auf diesen Termin freuen sich nämlich kleine und große Narren gleichermaßen: Am kommenden Sonntag, 30. Januar, steigt in der Stadthalle wieder der Kinderfasching der Faschingsgesellschaft Pocking. Ein abwechslungsreicher Nachmittag erwartet die kleinen Maschkera dabei: Ab 14 Uhr wird das Kinderprinzenpaar, Prinz Maximilian I. und Prinzessin Gillian I., mit seinem Hofstaat Einzug halten. Ganz wie es sich für eine Faschingsveranstaltung gehört, ist unter der Regie von Vizepräsident Markus Lorenz ein Programm mit Prinzenpaaren und Tänzen geboten. Dazwischen gibt’s lustige Spiele, für die Susi Lorenz verantwortlich zeichnet, zudem erwartet die kleinen Besucher eine große Tombola und fetzige Partymusik. Nicht fehlen dürfen natürlich Gardemarsch und Showtanz, vorgeführt nicht nur von der Teenygarde, sondern natürlich auch von den „Lokalmatadoren“ der Kindergarde. Die Mädchen samt männlicher Verstärkung freuen sich schon auf den Auftritt: Sonja Freundshuber, Patricia Hausbeck, Antonia Hentschl, Pia Henry, Anna-Lena Holl, Janina Hölldobler, Anja Klosterhuber, Dustin Pfeifermann, Jill Plattner, Stefanie Roßmaier, Ines Sommer, Alina Weidinger, Bianca Weiner, Michelle Wenzel und Sabrina Zweckstetter. Der Kinderfasching ist übrigens nicht die einzige Veranstaltung dieser Art im Pockinger Jubiläumsfasching: Wegen der großen Nachfrage - stets bevölkern rund 500 kleine Maschkera die Tanzfläche in der Stadthalle - veranstaltet die Faschingsgesellschaft immer zwei Kinderfaschings-Sausen. Wer an diesem Sonntag folglich keine Zeit hat, muss nicht traurig sein: Am Faschingsdienstag, 8. März, ist erneut Gelegenheit, als kleiner Maschkera die Tanzfläche zu erobern. Auch hier beginnt das Programm um 14 Uhr. Einlass zu beiden Veranstaltungen ist jedoch bereits um 13 Uhr. Übrigens: An beiden Terminen kann auch die Festschrift zum Jubiläum der Faschingsgesellschaft erworben werden.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 25.01.2011, Foto: Altmannberger

Gratis zur Western-Night in die Stadthalle Pocking

Band Heavy Load
Die Band „Heavy Load“ spielt bei der „Wild-Wild-West-Night“ am Samstag, 5. Februar, in der Pockinger Stadthalle auf.

In der Pockinger Jubiläums-Saison jagt ein Faschings-Highlight das andere: Schon Kult ist mittlerweile die „Wild-Wild-West-Night“, die am Samstag, 5. Februar, bereits zum sechsten Mal in der Stadthalle stattfindet. Die Faschingsgesellschaft verspricht dabei Unterhaltung vom Feinsten. Und auch das Ambiente passt. So werden nur für diesen Abend ein echtes Indianer-Tipi und eine „Western-Bar“ in der Stadthalle aufgebaut. Nicht fehlen darf die Live-Band „Heavy-Load“, die den Westernfans gewaltig einheizen wird. Der Einlass zu ist ab 18.30 Uhr, Beginn ist um 20 Uhr. Karten gibt’s beim I-Tüpferl, Passauer Straße 1 a, (Tel. 08531-7124). Oder mit etwas Glück zu gewinnen.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 21.01.2011

Prinzenpaar füllt Schlaglöcher auf

Pockinger Prinzenpaar 2011
Statt ins Faschingsoutfit schlüpfte das Pockinger Prinzenpaar Julia Salomon und Alexander Drexler gestern in Arbeitskleidung. In der Anton-Springer-Straße stopften die beiden Schlaglöcher.

Gestern wurde die Aufgabe der Stadt eingelöst

Kelle statt Zepter, Warnweste statt Ballkleid - das Pockinger Prinzenpaar ist in eine neue Rolle geschlüpft. Schlaglöcher auffüllen stand für Prinzessin Julia I. (Salomon) und Prinz Alexander II. (Drexler) auf dem Programm. Den ungewöhnlichen Auftrag hat ihnen 3. Bürgermeister Helmut Kepler bei der Inthronisation am vergangenen Wochenende eingebrockt. Der meinte, das Prinzenpaar könne doch die Schlaglöcher auf den 194 Kilometern städtischer Straßen stopfen.

Dass die Stadt dem Faschings-Prinzenpaar eine Aufgabe stellt, hat Tradition im Pockinger Fasching. Allerdings war die, erinnert sich Evi Wiesner von der Faschingsgesellschaft, in der Vergangenheit meist zu schwer und somit nicht einzulösen. Anders im letzten Jahr: Da sollte das Prinzenpaar den Baggersee schneefrei machen - was es mit viel Eifer auch tat.

Nicht lumpen ließen sich nun auch Julia und Alexander. Bauhofleiter Josef Schmid zeigte ihnen in der Anton-Springer-Straße, wie die Löcher erst ausgekehrt und dann mit einer Kaltteermischung verfüllt werden, dann griffen die Gymnasiastin und der Azubi selbst zum Werkzeug. Freilich war die Aktion nur ein Gag: Die Bauhofmitarbeiter sind derzeit im Dauereinsatz, um die vom Frost aufgeplatzten Straßen wenigstens provisorisch zu flicken. „Heuer ist es extrem schlimm. Das wird ein teurer Winter“, seufzte Bürgermeister Franz Krah.

Für das Prinzenpaar war der Einsatz sicher der ungewöhnlichste unter den mehr als 40 Terminen, die es in der Faschingssaison zu absolvieren hat. Der spannendste allerdings steht noch an: Am Sonntag erfuhren die beiden, dass sie am Unsinnigen Donnerstag nach München fahren werden. Mit anderen Prinzenpaaren und Garden werden sie am 3. März von Ministerpräsident Horst Seehofer in der Staatskanzlei empfangen.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 21.01.2011, Foto: Schlegel

 

Prinzenpaar besser Schlaglöcher aus
Artikel aus dem Pockinger Dialog
2011_Prinzenpaar bessert Schlaglöcher au
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Hier ist Tanzen Männersache

11er Danceboys, die Männergarde der Faschingsgesellschaft Pocking
Die Tänzer der „Elfer Dance Boys“ mit Trainerin Sandra Krüger: Alexander Schmidt, Christian Killer, Martin Eichlseder, Alexander Kretschmer, Stephan Kretschmer, Andreas Saffert, Alois Reitmeier, Benjamin Feuchthuber, Majed Ibrahim, Günther Neuberger und M

Fasching ist mehr als Gardemädchen: Die PNP-Szene hat eine Männergarde bei ihrem ersten Auftritt besucht

 

Der Fasching in Niederbayern ist in vollem Gange, die Gardemädchen in der Region im Auftritts-Stress. Doch wer glaubt, dass Tanzen eine reine Frauensache ist, der irrt: Die PNP-Szene hat die Pockinger „Elfer Dance Boys“ bei ihrem ersten Auftritt besucht.

 

Nur noch drei Minuten, bis sich die Tür der Pockinger Stadthalle öffnen. Im Foyer klatschen die Tänzer in die Hände, gehen im Kopf die Schritte noch einmal durch. Beine werden gedehnt, Oberarme gelockert, Füße trippeln hin und her. Nervös? „Ja, schon ein bisschen“, geben die Jungs zu. „Aber wir rocken die Halle!“, sind sie sich einig. Licht aus, Spot an, Tür auf, tief durchatmen - und dann gibt es kein Zurück. Das Publikum jubelt, als es die elf Männer in ihren Outfits zum ersten Mal sieht. Weiße Kapitänsuniformen tragen die elf Tänzer, bewegen sich synchron zum Takt der Musik, die Schritte passen, die Choreografie sitzt. Es ist Showtime.

Seit Anfang Oktober sind die „Elfer Dance Boys“ mit den Proben für die diesjährige Faschingssaison beschäftigt. Die elf Männer - der jüngste ist 19, der älteste 49 - gehören eigentlich dem Elferrat der Faschingsgesellschaft Pocking an. Waren die ersten tanzenden Elferräte vor zehn Jahren noch echte Exoten, ist die Gruppe heute fester Bestandteil jeder Inthronisationsshow. Und wer behauptet, es sei schwieriger, Männern das Tanzen bei zu bringen, der hat es noch nie probiert - dieser Meinung ist Trainerin Sandra „Sandy“Krüger, die aus elf Männern die „Dance Boys“ gemacht hat. „Es ist nicht schwieriger, aber ein bisschen komplizierter, weil man ihnen manche Schritte einfach mehrmals zeigen muss. Die Jungs sind aber alle extrem ehrgeizig und fleißig am üben“, freut sich die Trainerin. Viele Arm-Bein-Kombinationen galt es in diesem Jahr zu lernen, da ist Koordination gefragt und eine exakte Körperhaltung.

Flugeinlage der 11er Danceboys
Flug frei: Für diesen Wurf haben die Pockinger Tänzer lange trainiert. Bei ihrem ersten Auftritt ging alles gut.

Seit Anfang Oktober sind die „Elfer Dance Boys“ mit den Proben für die diesjährige Faschingssaison beschäftigt. Die elf Männer - der jüngste ist 19, der älteste 49 - gehören eigentlich dem Elferrat der Faschingsgesellschaft Pocking an. Waren die ersten tanzenden Elferräte vor zehn Jahren noch echte Exoten, ist die Gruppe heute fester Bestandteil jeder Inthronisationsshow. Und wer behauptet, es sei schwieriger, Männern das Tanzen bei zu bringen, der hat es noch nie probiert - dieser Meinung ist Trainerin Sandra „Sandy“Krüger, die aus elf Männern die „Dance Boys“ gemacht hat. „Es ist nicht schwieriger, aber ein bisschen komplizierter, weil man ihnen manche Schritte einfach mehrmals zeigen muss. Die Jungs sind aber alle extrem ehrgeizig und fleißig am üben“, freut sich die Trainerin. Viele Arm-Bein-Kombinationen galt es in diesem Jahr zu lernen, da ist Koordination gefragt und eine exakte Körperhaltung.

Schlußfigur der 11er Danceboys, Männergarde
Perfekte Hebefiguren: Hier stehen die Jungs den Gardemädchen in nichts nach.

Vor allem bei den Hebefiguren ist Genauigkeit angesagt. Davon haben die „Elfer Dance Boys“ nicht wenige in ihrem Programm. Hochheben in der Grätsche, langgestreckt durch die Luft fliegen, auf den Schultern oder den bloßen Händen stehen, wie ein Pendel hin- und her schwingen - der Phantasie, sagt Trainerin Sandy, sind bei der Entwicklung von Hebefiguren keine Grenzen gesetzt. „Die Männer haben selbst ziemlich verrückte Ideen, wenn’s darum geht.“ So wird probiert und trainiert, bis die Figur wie im Schlaf funktioniert.

Pro Saison haben die „Elfer Dance Boys“ rund zehn Auftritte zu absolvieren - neben den vereinseigenen Veranstaltungen treten sie beispielsweise auch im Haslinger Hof oder beim Männergardetreffen am 30. Januar in Aidenbach auf. Warum sie so gerne tanzen, darüber sind die Elfer Dance Boys übrigens einer Meinung: „Es macht an riesen Spaß und is a super Gaudi.“

 

Die Elfer Dance Boys kann man übrigens für Veranstaltungen buchen. Kontakt: Markus Lorenz, Tel. 0170/389 27 99.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 18.01.2011 von Doris Altmannsberger

Zum Geburtstag eine Show der Superlative

Pockinger Prinzengarde mit ihrem Showtanz zur Jubiläumsinthronisation 2011
Sorgten mit ihrem Showtanz für eines der Glanzlichter des fünfstündigen Inthronisations-Abends: die Mädchen der Prinzengarde.

50 Jahre Faschingsgesellschaft Pocking: Über 1000 Gäste lassen sich bei der diesjährigen Inthronisation mit Tänzen, Show und Satire begeistern

Das Geburtstagskind hat sich selbst zum runden Jubiläum das schönste Geschenk gemacht: Mit einer fünfstündigen Show begeisterte die Faschingsgesellschaft Pocking bei ihrer Inthronisation am Freitag und Samstag über 1000 Gäste.

Es gibt Jubiläen, an denen darf man es ruhig einmal krachen lassen - besonders, wenn man ein Faschingsverein ist, der seit mittlerweile 50 Jahren in Pocking und der Region für eine rauschende fünfte Jahreszeit sorgt. Und so zeigte die Faschingsgesellschaft gleich zum Auftakt der diesjährigen Inthronisation, was das Publikum die nächsten fünf Stunden erwarten würde: Darbietungen mit jeder Menge „Oh la la-“Effekt. Getreu dem Schlachtruf des Pockinger Faschings eröffneten die Mütter der „Faschings-Kids“ mit einer Schwarzlicht-Buchstaben-Show die Jubiläums-Inthronisation, bevor der kleine Hofstaat, angeführt vom Kinderprinzenpaar Maximilian Scherr und Gillian Pfeiffermann, in den Saal einzog. Nach schneidiger Antrittsrede und einem zauberhaften Walzer (Trainerin: Marion Günzel) der Nachwuchs-Regenten sowie der Vorstellung des heuer siebenköpfigen Kinderelferrats durfte auch die Kindergarde beim Marsch zeigen, dass sich das wochenlange Training (Trainerin: Ines Stumpf) gelohnt hat. Tänzerisch auf hohem Niveau präsentierte dann die Teenygarde ihren diesjährigen Marsch (Trainerin: Sandra Krüger), der auch mit Flick-Flack und Überschlag punkten konnte. Das neue Prinzenpaar Prinz Alexander III. (Drexler) und Prinzessin Julia I. (Salomon) geleitete dann den großen Hofstaat auf die Bühne, wo die Prinzengarde mit ihrem Marsch (Trainerin: Sandra Krüger) eindrucksvoll zeigte, wie hoch Beine eigentlich wirbeln können. Keine leichten Aufgaben hatte dann 2. Bürgermeister Helmut Kepler bei der Übergabe des Rathausschlüssels an die neuen Regenten mit im Gepäck: 194 Kilometer Straßen im Stadtgebiet, so Kepler, sind durch den langen Winter arg in Mitleidenschaft gezogen worden. „Deshalb soll doch bitte die Faschingsgesellschaft unter der Regie von Prinz Alexander die ganzen Schlaglöcher zumachen.“

Humorvoll, tänzerisch und musikalisch ging es auch nach der obligatorischen Ordensverleihung im 2. Teil weiter. Egal ob man nun den Musikantenstadl samt den „Zellberg Buam“ (Stefan Speiser, Max Maier, Thomas Weisser) und dem Volksmusik-Traumpaar Belsy (Ines Stumpf) und Florian Fesl (Martin Eichlseder) auf die Bühne holte, de „Duma Deife“ (Hans Bachl, Fred Obernhuber) die Geschichte vom „Postfrosch“ vorsangen oder Präsident Roland Wiesner ganz in Heinrich Stapfer-Manier in der Bütt auf 50 Jahre Fasching in Pocking zurück blickte - das Publikum hatte seinen Spaß.

Als dann noch die Pockinger Weiber (Evi Wiesner, Brigitte Eichinger, Hans Bachl, Fred Obern-huber) als waschechte Drag-Queens vom Himmel schwebten und sich auf Tischen ihren Weg zur Bühne bahnten und Gerlinde Kaupa zu „Pockings next Gardemädchen“ gekürt wurde, galt es, die ersten Applaus-Raketen in den wolkenverhangenen Himmel abzufeuern. Das Publikum freilich hatte noch lange nicht genug vom „Oh lala“-Effekt des Pockinger Faschings - und wurde von den Matrosen der „Elfer Dance Boys“ (Trainerin: Sandra Krüger) sowie Showtänzen von Kindergarde (Trainerin: Ines Stumpf), Teenygarde und Prinzengarde (Trainerin: Anna Miller) zum Höhepunkt des Abends geleitet: Den markierte das Prinzenpaar selbst, als es zum Abschluss eines gelungenen Abends seinen Walzer präsentierte.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 17.01.2011 von Doris Altmannsberger

 

Fleißige Bühnenbauer am Werk: Jubiläumsbühne entsteht

Bühnenbauer-Team der Faschingsgesellschaft Pocking
Auf dem Foto zu sehen von links unten: Armin Hauck, Fred Obernhuber Von links oben nach rechts: Andreas Gallmüller, Alois Reitmeier

In der Pockinger Stadthalle wird zur Zeit fleissig gehämmert, geschraubt und montiert. Das Bühnenbauteam Andreas Gallmüller (Elferratsvorsitzender), Armin Hauck und Alois Reitmeier (2.Elferratsvorsitzender) ist zur Zeit eifrig am Werk, um unter der Anleitung von Bühnbaumeister-Ehepaar Fred und Carola Obernhuber die festliche Jubiläumsbühne „50 Jahre Pockinger Fasching“ anzufertigen. In der kommenden Saison dreht sich alles um das Jubiläum. Dabei wird eine Filmrolle über die ganze Bühne gespannt mit den schönsten Bildern von 1961 bis 2010. Sicher wird sich der eine oder andere Faschingsnarr oder Aktive aus früheren Zeiten darauf wieder erkennen. Außerdem werden die Akteure bei den Inthronisationen am 14. und 15.Januar mit noch nie dagewesenen Spezial-Effekten von Ehepaar Obernhuber richtig in Szene gesetzt. Die Faschingsgesellschaft Pocking hat dafür keine Kosten und Mühen gescheut, um dem verwöhnten Publikum eine Show zu bieten, die den Vergleich mit dem TV nicht zu scheuen braucht. Rechtzeitig zur Inthronisation erscheint auch die über 100 Seiten umfassende Festschrift, die dann bei allen Faschingsveranstaltungen erworben werden kann. Karten für die Inthronisation sind noch im Tabakwaren „I-Tüpferl“, Passauer Strasse 1 a in Pocking oder an der Abendkasse erhältlich.

 

Quelle: Passauer Neue Presse, Foto: Wiesner

Inthronisation in Pocking: 50 Jahre voller Höhepunkte

Bei der Pockinger Inthronisation 1964 wurde das Prinzenpaar Antonie Baumgartner und Gustl Plinganser vorgestellt.
Bei der Pockinger Inthronisation 1964 wurde das Prinzenpaar Antonie Baumgartner und Gustl Plinganser vorgestellt.

Am 14. und 15. Januar steigt die 50. Auflage der Traditionsveranstaltung der Faschingsgesellschaft - Rückblick auf die Anfänge

 

„Die neue Faschingsmetropole heißt Pocking“ - so lautete die Schlagzeile in der Griesbacher Ausgabe der Passauer Neuen Presse am 7. Januar 1964. Bereits seit 1961 finden in Pocking zum Auftakt der närrischen Zeit die glanzvollen Inthronisationen mit buntem Programm statt. Heuer gibt es das 50. Jubiläum zu feiern. Grund genug, einmal zurückzublicken auf die Anfänge und Höhepunkte.

1961 hatten sich im Gasthof Höchtl viele Schaulustige eingefunden, um das für Pocking einmalige Erlebnis intensiver Zusammenarbeit aller Vereine mitzuerleben. Der zu dieser Zeit amtierende Präsident Hans Höchtl stellte zum ersten Mal den bis heute noch gültigen Schlachtruf „oh la la“ vor und inthronisierte unter großem Applaus das erste Pockinger Prinzenpaar, Prinzessin Helga Zaglauer (Erbersdobler) und Prinz Fritz Hilbig. Anschließend zog der erste Hofstaat, angeführt vom Zeremonienmeister Josef Seidl mit Elferrat und Prinzengarde (Tambourmajorin Ziegler), in den Saal ein.

Ein unterhaltsames Programm erwartete die zahlreichen Gäste: der Chor des Gesangvereins unter der Leitung des Oberinitiators Leo Strauß, die „Hofsänger“, die schon mit einem eigenen Faschingsschlager aufwarteten, der erste Gardemarsch der Prinzengarde und Büttenredner Rudi Biebl, der als „Miss Rottalia“ die Lachmuskeln strapazierte. Bürgermeister Schönbauer schmückte den Hoffeuerwehrminister Alfons Weber mit dem großen Spritzenstern am Schnupferband, Walter Günzel mit dem Rizinuskreuz mit Perle am Durchmarschband und viele andere Gäste mit lustigen Auszeichnungen. Auch Kurt Lippe präsentierte zum ersten Mal seine beliebte „Clown-Nummer“.

Der Erfolg der Inthronisationen sprach sich schnell herum. Und so war 1964 der 500 Personen fassende Vereinshaus-Saal derartig überfüllt, dass die letzten Stühle aus dem Keller geholt werden mussten. Von Anfang an mit dabei und für jede lustige Showeinlage zu haben war Gustl Ragaller, der später in die Fußstapfen von Hans Höchtl trat und Präsident sowie beliebter Conferencier wurde.

1981 fand die Inthronisation erstmals an zwei Tagen statt. Georg Müller hieß im Namen des Präsidiums die Gäste willkommen. Erstmalig zog die Faschingsgesellschaft mit dem neuen Präsidenten Wolfgang Wenig unter Anführung des Trommlerzuges in die voll besetzte Stadthalle. Ehrenpräsident Alois Klosterhuber hielt einen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre, bevor der komplette Stadtrat als Premiere mit einem Chor auftrat.

Mit der „Lausbubenschule“ rissen Horst Huber (hinten l.), Karl Daschner (hinten r.), Josef Jakob (vorne l.) und Klaus Ragaller die Besucher bei der Inthronisation 1984 zu Beifallsstürmen hin.
Mit der „Lausbubenschule“ rissen Horst Huber (hinten l.), Karl Daschner (hinten r.), Josef Jakob (vorne l.) und Klaus Ragaller die Besucher bei der Inthronisation 1984 zu Beifallsstürmen hin.

1981 fand die Inthronisation erstmals an zwei Tagen statt. Georg Müller hieß im Namen des Präsidiums die Gäste willkommen. Erstmalig zog die Faschingsgesellschaft mit dem neuen Präsidenten Wolfgang Wenig unter Anführung des Trommlerzuges in die voll besetzte Stadthalle. Ehrenpräsident Alois Klosterhuber hielt einen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre, bevor der komplette Stadtrat als Premiere mit einem Chor auftrat.

Ein Highlight war der Aufritt einer neuen Gruppe, die aus den „Lausbuben“ und den „Streunern“ entstand - die „Pockinger Buam“ waren geboren. Karl Daschner, Georg Müller, Klaus Ragaller, Horst Huber und Josef Jakob rissen die Besucher bei ihrer „Lausbubenschule“ zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Die „Strawanzer“ mit Sigi Weber, Franz Venus und Sepp Seidl waren viele Jahre ein Garant für beste Unterhaltung. Sketche und Büttenreden par excellence - das war die Spezialität von Berthold Jagode, dem späteren Präsidenten. Unvergessen seine Paraderolle als witzelnde Klofrau.

Mit Heinrich Stapfer konnte die Faschingsgesellschaft nach dem Tod von Rudi Biebl einen hochkarätigen Ersatz vorstellen. Bis heute versteht es Stapfer wie kein anderer, die brisanten Themen zu kommentieren. Lange Jahre führte als Conferencier Stadtrat Horst Huber charmant durch das Programm der Inthronisationen.

Fester Bestandteil der Inthronisationen sind seit 15 Jahren die Pockinger Weiber und die „Elfer-Dance-Boys“ der Faschingsgesellschaft, die sich auch heuer zum Jubiläum etwas ganz Besonderes haben einfallen lassen. Die Proben zur Jubiläums-Inthronisation am 14. und 15. Januar (jeweils ab 19.30 Uhr) laufen derzeit auf Hochtouren. Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 20. Dezember, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Foyer der Stadthalle Pocking und ab Dienstag, 21. Dezember, im Tabakwaren I-Tüpferl, Passauerstr. 1a in Pocking.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 18.12.2010, Fotos: Wiesner

50 Jahre Pockinger Fasching – großes Jubiläumswochenende mit Historienausstellung – 6. Wild-Wild-West-Night
Vorbericht zum Pockinger Fasching im Dialog
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Diese vier Frauen sind eine Schau

Pockinger Weiber in gelben Kostüm mit Sonnenschirmen
Sogar als sexy Boxenluder waren die Pockinger Weiber schon unterwegs. Seit 15 Jahren nehmen (v.l.) Hans Bachl, Brigitte Eichinger, Fred Obernhuber und Evi Wiesner im Showprogramm der Inthronisation der Faschingsgesellschaft Pocking die Prominenz sowie Ere

Seit 15 Jahren nehmen die „Pockinger Weiber“ bei der Inthronisation die Prominenz aufs Korn

Vor diesen Damen fürchtet sich die Prominenz - ihre Fans jedoch können es jedes Jahr kaum erwarten, bis die „Pockinger Weiber“ erneut auf der Bühne stehen. Bei der Inthronisation der Faschingsgesellschaft Pocking sind sie seit 1996 fester Bestandteil des Showprogramms - jedes Jahr nehmen Brigitte Eichinger, Hans Bachl, Evi Wiesner und Fred Obernhuber musikalisch die Ereignisse des Jahres aufs Korn. Bei der Inthronisation 2011, die am Freitag, 14., und Samstag, 15. Januar, (Beginn: 19.30) in der Pockinger Stadthalle über die Bühne geht, dürfen die Vier ihr 15. Jubiläum feiern.

Seit Oktober sind die „Pockinger Weiber“ mit der Zusammenstellung ihres Programms beschäftigt. Im gemütlichen „Rittersaal“ bei Brigitte Eichinger in Inzing werden, nach einem zünftigen Schweinshax’n-Auftaktessen, die Geschehnisse des Jahres zu Papier gebracht. Ein Highlight jedes Jahr - die Rollen, in die die Pockinger Weiber schlüpfen. Ob als Jakob Sisters, Filmdiven, leichte Mädchen, bayerische Dirndln, Wellness-Urlauberinnen, Boxenluder, Prinzessinnen, Soldatinnen oder Flower-Power-Girls.

Der Kartenvorverkauf für die beiden Jubiläums-Inthronisationen ist am Montag, 20. Dezember, von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr im Foyer der Stadthalle Pocking und ab Dienstag, 21.Dezember, im „I-Tüpferl“.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 06.12.2010, Foto: Schlegel

Showbühne für das 50. Jubiläum

Bühnenbild für die Stadthalle Pocking der Faschingsgesellschaft mit Prinzenpaar und Bühnenbaumeister
Ein Filmband zieht sich über die Bühne, die Carola und Fred Obernhuber (außen) für den Pockinger Jubiläums-Fasching entworfen haben. Zusammen mit dem Prinzenpaar Julia I. und Alexander II. präsentierten sie nun das Modell

Seit 50 Jahren wird in Pocking Fasching gefeiert. Das Jubiläum wird die gesamte närrische Zeit prägen - und auch die Bühne des Baumeisterpaars Fred und Carola Obernhuber.
Die beiden haben das Modell für die festliche Jubiläumsbühne in der Stadthalle nun zusammen mit dem neuen Pockinger Prinzenpaar Alexander II. (Drexler) und Julia I. (Salomon) präsentiert. Auf einer Filmrolle, die über die ganze Bühne gespannt wird, sind die schönsten Bildern von 1961 bis 2010 zu sehen. Darauf wird sich sicher der eine oder andere Faschingsnarr oder Aktive aus früheren Zeiten erkennen.
Aber nicht nur die Bühne selbst wird in der Jubiläumssaison einen Glanzpunkt setzen. Mit noch nie dagewesenen Spezialeffekten will das Ehepaar Obernhuber zudem die Akteure bei den Inthronisationen am 14. und 15.Januar richtig in Szene gesetzt. Die Faschingsgesellschaft Pocking hat keine Kosten und Mühen gescheut, um dem verwöhnten Publikum eine aufwendige Show zu bieten.
Der Kartenvorverkauf für die beiden Jubiläums-Inthronisationen beginnt heuer etwas früher, bereits am Montag, 20. Dezember, von 17.30 bis 19.30 Uhr im Foyer der Stadthalle Pocking und ab Dienstag dann im I-Tüpferl in der Passauer Straße.

Quelle: Passauer Neue Presse vom 25.11.2010, Foto: Wiesner

Die Pockinger Regenten privat

Prinzenpaar 2011 der Faschingsgesellschaft Pocking

Prinzessin Julia I. Salomon (19), Gymnasiastin, und Prinz Alexander II. Drexler (19), Kfz-Mechatroniker, beide aus Pocking:
Auch privat ein Paar? In der Schule haben sie sich kennengelernt, an Julias 15. Geburtstag kamen sie sich näher. Seit fast vier Jahren sind sie nun ein Paar.
Lebensmotto: „Shit happens.“ (Julia) - „Träume nicht dein Leben, leben deinen Traum.“ (Alexander)
Was sie aneinander mögen: „Er ist hilfsbereit, ehrlich, liebe- und humorvoll.“ - „Sie hat eine liebevolle Art und eine tolle Ausstrahlung.“
Hobbies: Julia mag Sport, Mode, Kochen, Reisen, Ausgehen und Tanzen, Alex reist auch gerne, geht ins Fitness-Studio, treibt Wintersport und fährt „mit allem, das Räder hat“.
Lieblingsspeise: Den Schweinebraten von Mama Sabine Drexler lieben beide ganz besonders.

Prinzessin Gillian Pfeiffermann (6) und Prinz Maximilian Scherr (7), beide Grundschüler aus Pocking.
Hobbies: Seit drei Jahren tanzt Gillian in der Kindergarde, außerdem schwimmt sie gerne und spielt Hackbrett. Maximilian spielt Fußball, mag Lego-Technik und Modellautos.
Berufswunsch: Sie will Polizistin werden, er Baggerfahrer.
Lieblingsspeise: Gillian liebt Pfannkuchen, Maxi Leberkäs in allen Variationen. Mit Gemüse kann man beide jagen.

 

Quelle: Passauer Neue Presse vom 12.11.2010, Foto: Eckelt

Aktuelle Veranstaltungen

 

Inthronisation

12.01.18 und

13.01.18

 

Faschingsumzug

11.02.18

 

Kinderfasching + Kehraus

13.02.18 Stadthalle Pocking

 

Karten für alle unserer Veranstaltungen gibt es unter karten@fg-pocking.de

Bei all unseren Veranstaltungen ist der Hofstaat mit Garden, Elferrat und Präsidium vertreten.